Externe Rechtsabteilung
Ab welcher Unternehmensgröße lohnt sich das?
Weniger eine Frage der Mitarbeiterzahl als der Häufigkeit rechtlicher Fragen — von Startups nach der Frühphase bis zu Konzerngesellschaften.
Kurz gesagt
Es kommt weniger auf eine feste Mitarbeiterzahl an als darauf, ob rechtliche Fragen regelmäßig, aber nicht täglich anfallen — dafür reicht in der Praxis meist eine zweistellige Mitarbeiterzahl mit eigenem Vertragsgeschäft, Personalverantwortung oder Kundenkontakt. Betreut werden mittelständische Unternehmen, Softwarehäuser und IT-Dienstleister, Familienunternehmen, Startups nach der Frühphase und Konzerngesellschaften.
- Stand
- Verantwortlich
Tim PlatnerJurist & Chief Operating Officer (COO), Geschäftsführer Legal Data Technology GmbH- Fachlich zuständig
Jan SchlingmannRechtsanwalt & Geschäftsführer
Eine feste Mitarbeiterzahl als Schwelle zu nennen, würde eine Genauigkeit vortäuschen, die es nicht gibt — entscheidend ist der tatsächliche Rechtsbedarf, nicht die Betriebsgröße allein.
Wer typischerweise betreut wird
Mittelständische Unternehmen, Softwarehäuser und IT-Dienstleister, Familienunternehmen, Startups nach der Frühphase, Geschäftsführungen und Konzerngesellschaften. Gemeinsam ist diesen Gruppen: Rechtsfragen entstehen regelmäßig — aus Verträgen, aus Personalthemen, aus Kundenreklamationen —, aber nicht in einer Frequenz, die eine eigene Vollzeitstelle wirtschaftlich rechtfertigt.
Woran Sie es selbst erkennen
Ein brauchbarer Indikator ist weniger die Mitarbeiterzahl als die Frage, ob in den letzten zwölf Monaten mehrfach unabhängig voneinander rechtliche Fragen aufgetreten sind — ein Vertrag, der geprüft werden musste, eine Kündigung, eine Reklamation, ein Datenschutzthema. Wo das regelmäßig vorkommt, trägt sich ein Kontingent-Modell meist besser als wiederholte Einzelmandate.
Wofür es eher nicht gedacht ist
Für Privatpersonen ist das Modell nicht ausgelegt. Auch direkt nach einer Gründung, wenn Rechtsfragen noch selten und punktuell auftreten, ist ein Einzelmandat häufig die wirtschaftlichere Wahl — das Abo-Modell lohnt sich, sobald sich ein regelmäßiges Muster zeigt.
Kurz beantwortet
Für Privatpersonen ist es nicht ausgelegt — das Paket richtet sich an Unternehmen. Auch für sehr kleine Betriebe ohne eigenes Vertragsgeschäft oder Personalverantwortung lohnt sich häufig ein Einzelmandat bei konkretem Bedarf eher als ein laufendes Abo.
Das hängt weniger an der Mitarbeiterzahl als am tatsächlichen Bedarf: Der Basisschutz passt zu Betrieben mit gelegentlichem, der Premiumschutz zu Unternehmen mit nachweispflichtiger Compliance und entsprechend höherem, regelmäßigem Bedarf. Das Vorgespräch klärt, welches Paket zum tatsächlichen Bedarf passt — nicht die Mitarbeiterzahl allein.
Direkt nach der Gründung ist der laufende Rechtsbedarf oft noch gering und punktuell — dann ist ein Einzelmandat meist die passendere Lösung. Sobald eigenes Vertragsgeschäft, erste Mitarbeitende oder eigene Datenverarbeitung dazukommen, wird das Abo-Modell in der Regel wirtschaftlicher.
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