Rechner & Werkzeuge
Quotenrechner: Was bleibt bei Mithaftung?
Schadenspositionen und Haftungsquote eingeben — der Rechner zeigt, was die Gegenseite zahlt, was die Kasko übernimmt und wie weit das Quotenvorrecht trägt.
Kurz gesagt
Tragen Sie Ihre Schadenspositionen und die Haftungsquote ein. Der Rechner zeigt, was die Gegenseite zahlt, was die Kaskoversicherung übernimmt und wie weit Sie dank des Quotenvorrechts mit Ihren eigenen bevorrechtigten Positionen bis zur Quote auffüllen können. Sach- und Personenschaden werden getrennt geführt, weil das Quotenvorrecht nur im Sachschadenskomplex wirkt.
- Stand
- Verantwortlich
Martin HermannRechtsanwalt- Fachlich zuständig
Jan SchlingmannRechtsanwalt & Geschäftsführer
Quotenrechner: Was bleibt bei Mithaftung?
Geben Sie Ihre Schadenspositionen und die Haftungsquote ein. Der Rechner zeigt, was die Gegenseite zahlt, was die Kasko übernimmt — und wie weit Sie dank des Quotenvorrechts mit Ihren eigenen bevorrechtigten Positionen bis zur Quote auffüllen können.
Rechner
Was bleibt bei einer Haftungsquote?
Tragen Sie Ihre Schadenspositionen ein. Der Rechner zeigt, was die Gegenseite zahlt, was die Kasko übernimmt — und wie sich beides mit dem Quotenvorrecht verschiebt.
Orientierungsrechnung, keine Prüfung Ihres Falls. Ob eine Position bevorrechtigt ist und ob der Rückstufungsschaden vorrangig geltend gemacht werden kann, hängt vom Einzelfall und von Ihren Versicherungsbedingungen ab.
Eine Quote ist eine Behauptung, kein Urteil.
Versicherer setzen Quoten regelmäßig zu niedrig an und begründen sie knapp. Wir prüfen kostenfrei, ob die angesetzte Quote trägt — und ob das Quotenvorrecht richtig angewendet wurde.
Eine Quote heißt nicht, dass Sie am Ende nur diesen Anteil Ihres Schadens ersetzt bekommen. Wer eine Kaskoversicherung hat, steht wegen des Quotenvorrechts oft deutlich besser — und genau das rechnet dieses Werkzeug aus.
Die Grundidee
Zahlt Ihre Kaskoversicherung, geht Ihr Anspruch gegen den Unfallgegner insoweit auf sie über. Dieser Übergang darf Ihnen aber nicht schaden: Aus dem, was die Gegenseite nach der Quote schuldet, werden zuerst Ihre eigenen offenen Positionen bedient — Selbstbeteiligung und alles, was die Kasko nicht getragen hat. Erst was danach übrig bleibt, geht an die Versicherung.
Zwei getrennte Körbe
Der Rechner führt Sachschaden und Personenschaden getrennt. Das ist kein Formalismus: Das Vorrecht wirkt nur dort, wo die Kasko geleistet hat. Schmerzensgeld und Verdienstausfall bleiben davon unberührt und werden schlicht quotiert.
Kurz beantwortet
Geht Ihr Anspruch nach § 86 Abs. 1 VVG auf die Kaskoversicherung über, darf dieser Übergang nicht zu Ihrem Nachteil gehen. Sie werden aus der Quote vorrangig befriedigt — erst danach die Versicherung.
Weil das Quotenvorrecht kongruenzbezogen wirkt: Es greift nur dort, wo die Kasko geleistet hat, also im Sachschaden. Schmerzensgeld und Verdienstausfall sind nicht bevorrechtigt.
Er entsteht erst über Jahre und ist deshalb schwer zu beziffern. Der Rechner führt ihn als eigene Position; ob er vorrangig geltend gemacht werden kann, hängt vom Einzelfall ab.
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