Wohnen
Mieterhöhungsverlangen erhalten
Vom Vermieter, mit Bezug auf Mietspiegel oder Vergleichswohnungen.
Diese Frist läuft
bis Ende des übernächsten Monats
Bis zum Ende des übernächsten Monats für die Zustimmung. Danach kann der Vermieter auf Zustimmung klagen.
Gerechnet ab Zugang des Schreibens.
Was jetzt zu tun ist
- 1Zugangsdatum notieren.
- 2Mietvertrag, Erhöhungsschreiben und bisherige Miete zusammenstellen und prüfen lassen.
Jetzt nicht: Nicht einfach mehr überweisen — eine widerspruchslose Zahlung kann als Zustimmung gewertet werden.
So sieht das Schreiben aus
[Vermieter oder Hausverwaltung]
[Ort]
[Ihr Name]
[Ihre Anschrift]
[Ort], [Datum]
Erhöhung der Nettokaltmiete
hiermit verlange ich Ihre Zustimmung zur Erhöhung der Nettokaltmiete für die Wohnung [Adresse].
| Bisher | Neu | |
|---|---|---|
| Nettokaltmiete | [Betrag] € | [Betrag] € |
| je m² bei [Zahl] m² | [Betrag] € | [Betrag] € |
| Erhöhung | [Betrag] € |
Zur Begründung verweise ich auf den Mietspiegel der Stadt [Ort], Rasterfeld [Kennung]. Die ortsübliche Vergleichsmiete beträgt danach [Betrag] € je Quadratmeter. Die Kappungsgrenze ist gewahrt, seit der letzten Erhöhung ist mehr als ein Jahr vergangen.
Frist
Ich bitte um Zustimmung bis zum Ablauf des übernächsten Monats, also bis zum [Datum]. Stimmen Sie nicht zu, kann ich auf Zustimmung klagen.
Woran Sie es sofort erkennen: Erkennbar am Wort „Zustimmung" — der Vermieter kann die Miete nicht einseitig erhöhen, er muss Sie darum bitten.
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Zur AntwortDas Rechtsgebiet dazu: Mietrecht
