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	<title>Hundebiss behandeln Archive - VINQO Rechtsanwälte</title>
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		<title>Arzt- und Behandlungskosten als privat Versicherter geltend machen?</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Aug 2020 11:21:00 +0000</pubDate>
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<p>Der Beitrag <a href="https://vinqo.de/arzt-und-behandlungskosten-als-privat-versicherter-geltend-machen/">Arzt- und Behandlungskosten als privat Versicherter geltend machen?</a> erschien zuerst auf <a href="https://vinqo.de">VINQO Rechtsanwälte</a>.</p>
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									<p>In Deutschland ist jeder zehnte (8.75 Millionen) nicht in einer gesetzlichen Krankenkasse, sondern hat mit einer privaten Krankenversicherer (auch private Krankenkasse oder PKV genannt) eine Krankenvollversicherung abgeschlossen. </p><p>Daneben haben 25 Millionen Deutsche eine zusätzliche Privatversicherung neben der gesetzlichen Versicherung bei der Krankenkasse abgeschlossen. An den privaten Krankenversicherungsverträgen wird häufig geschätzt, dass neben den medizinisch notwendigen Heilbehandlungen auch weitere vereinbarte Leistungen von dem privaten Krankenversicherer ersetzt werden.</p><p>Im Falle eines Unfalls oder eines Tierangriffs, der zu einer Heilbehandlung führt, kommt es jedoch bei privaten Krankenversicherern häufiger zu Rechtsunsicherheit bei den Versicherten: </p><p>Anders als die gesetzliche Krankenkasse werden hier die Heilbehandlungskosten nicht automatisch übernommen. Denn nach <strong>§ 86 Abs. 1 VVG</strong> wird bei der privaten Krankenversicherung der Heilbehandlungskostenersatzanspruch erst dann auf die Krankenkasse übergeleitet, wenn diese die Heilbehandlungskosten bereits beglichen hat, also z.B. die Arztkosten ausgezahlt hat. Der Versicherungsnehmer ist dabei nach<strong> § 86 II VVG</strong> dazu verpflichtet, den privaten Versicherer bei der Durchsetzung der Rückholung von Heilbehandlungskosten zu unterstützen und kann sogar nach <strong>§ 86 Abs 2. S. 2 VVG</strong> <b>schadensersatzpflichtig </b>gegenüber dem Versicherer werde, wenn er eine Obliegenheit hierbei verletzt.</p>								</div>
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									<h2>Unterschied private Krankenversicherung (PKV) und gesetzliche Krankenkasse (GKV): Heilbehandlungskosten</h2><p>Grundsätzlich liegen bei einem Versicherungsfall die gleichen Voraussetzungen vor: Eine medizinische Heilbehandlung wird notwendig. In diesem Fall leistet die gesetzliche Krankenkasse, soweit die Heilbehandlung von ihrem <b>Versicherungsvertrag umfasst </b>ist, unmittelbar die Arztkosten an den behandelnden Arzt. Bei einer privaten Krankenversicherung sieht dies anders aus: Die Krankenversicherung übernimmt die Heilbehandlung dann, wenn sie ausdrücklich von Ihnen hierzu <b>beauftragt </b>wird. Hierfür senden Sie der privaten Krankenversicherung die Arztrechnung zu, die dann <b>beglichen </b>wird. Dies bedeutet, dass Sie unter Umständen Kosten auch selber tragen können. Wenn Sie die Arztrechnung Ihrer privaten Krankenkasse zuschicken, können die Heilbehandlungskosten übernommen werden.</p><p>Wenn die Heilbehandlungskosten anfallen, weil Sie Geschädigter eines Unfalls sind, stellen die Heilbehandlungskosten grundsätzlich einen ersatzfähigen Schaden dar: Der Schädiger muss Sie gemäß <strong>§ 249 BGB</strong> so stellen, wie Sie ohne das schädigende Ereignis stünden. Hätte es keinen Unfall gegeben, wären Sie nicht in eine Heilbehandlung gegangen, und hätten keine Arztkosten. <strong>Damit sind die Arztkosten eine Schadensposition.</strong></p><p>In diesem Fall ist grundsätzlich der <strong>Schädiger verpflichtet</strong>, Ihre Heilbehandlungskosten zu tragen. Wenn Sie in einer gesetzlichen Krankenversicherung sind, wird dabei die Heilbehandlung direkt von Ihrer gesetzlichen Krankenversicherung gezahlt, die dafür automatisch einen Ersatzanspruch nach <strong>§ 116 SGB X</strong> gegen den Schädiger in Höhe der angefallenen Heilbehandlungskosten erhält.</p><p>Bei einer privaten Versicherung hingegen können Sie auch <b>direkt Regress </b>bei dem Schädiger nehmen und Ihre Krankenkasse außen vorlassen. Sie haben also ein Wahlrecht: </p><ol><li>Entweder lassen Sie die Heilbehandlungskosten durch die private Krankenversicherung begleichen. Dann erhält die <b>private Krankenversicherung </b>im Gegenschluss wie eine gesetzliche Krankenversicherung den <b>Anspruch </b>gegen den Schädiger.</li><li>Oder Sie bezahlen die Heilbehandlung aus eigener Tasche. In diesem Fall können Sie <b>persönlich </b>bei dem Schädiger Regress nehmen.</li></ol>								</div>
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									<h2>Selbstbehalt /Eigenanteil geltend machen</h2><p>Die privaten Versicherer bieten eine Vielzahl von Versicherungsverträgen an. Unter anderem kann man auch für <strong>günstigere monatliche Konditionen</strong> einen sogenannten „Selbstbehalt“ vereinbaren. </p><p>Die Vereinbaren sehen häufig wie folgt aus:</p><p>Sie zahlen pro Monat weniger an monatlichen Beiträgen an Ihre Private Krankenversicherung. Wenn jedoch eine Heilbehandlung vorgenommen werden muss, müssen die Kosten hierfür teilweise von Ihnen prozentual oder anteilig selber getragen werden. </p><p>Neben der Frage, ob ein Selbstbehalt wirtschaftlich für Sie sinnvoll ist, stellt sich auch die Frage, was mit dem Selbstbehalt passiert, wenn die Heilbehandlungskosten durch einen unverschuldeten Unfall oder einen Hundebiss durch einen anderen ausgelöst worden sind.</p><p>Für diesen Fall kann an zwei Modelle gedacht werden:</p><ol><li><strong>Sie nehmen vollständig Regress an dem Schädiger, der die Heilbehandlungskosten dann zu tragen hat.</strong></li><li><strong>Sie lassen Ihre private Krankenversicherung zahlen. Den Selbstbehalt, den Sie selber zahlen müssten, holen Sie sich von dem Schädiger wieder zurück.</strong></li></ol><p>Beide Versionen führen dazu, dass Sie schlussendlich vollständig die Kosten für Ihre Heilbehandlung auf den Schädiger übertragen können.</p><h2>Verjährung beachten!</h2><p>Bis hierhin gab es keine weitreichenden Unterschiede zwischen einer Versicherung mit einem privaten Versicherer oder einer gesetzlichen Krankenkasse. Jedoch kann es bei einer privaten Versicherung durchaus zu Problemen nach einem Unfall kommen:</p><p>Wenn es durch den Unfall zu Dauerschäden oder Folgekosten kommt, besteht der deliktische Anspruch gegen den Schädiger grundsätzlich nur für <b>drei Jahre</b>. Nach diesem Zeitraum müssen etwaige Selbstbehalte dann wieder von Ihnen selber übernommen werden.</p>								</div>
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									<h2>Abfindungen von Versicherung bei privater Krankenversicherung unterzeichnen?</h2>
<p>Wenn man sich mit einer gegnerischen Versicherung auseinandersetzt, um einen <a href="https://vinqo.de/so-erhalten-sie-ein-maximales-schmerzensgeld/">umfassenden Schadensersatzanspruch</a> zu erreichen, kann die Versicherung einem einen <a href="https://vinqo.de/immaterieller-vorbehalt-bei-schmerzensgeld/">Vergleich</a> hinsichtlich der Schadensregulierung vorschlagen. Dieser wird meistens folgendes Regelungsgehalt beinhalten:</p>
<ol>
<li>Es wird Ihnen eine gewisse Summe ausgezahlt,</li>
<li>dafür gelten alle <b>Ansprüche </b>gegen die Versicherung aus dem Schadensfall als <b>abgegolten</b>.</li>
</ol>
<p>Dies klingt auf den ersten Blick attraktiv, weil relativ leicht eine hohe Summe erzielt werden kann, hat aber einen <b>Haken </b>für <strong>Privatversicherte</strong>:</p>
<p>Wenn der Privatversicherte den Vergleich annimmt, dann hat er über den <b>Heilbehandlungskostenersatz </b>verfügt. Dies bedeutet auch, dass die Krankenversicherung sich in diesem Fall nicht mehr an den Schädiger halten kann, wenn es zu <b>Folgebehandlungen </b>kommt. Durch das Annehmen des Vergleichs hat der Privatversicherte dann eine „<b>Obliegenheit</b>“ verletzt. Dies führt nach<strong> § 86 Abs. 2 S. 2 VVG</strong> dazu, dass die private Versicherung die Heilbehandlungskosten, die aus dem Unfall stammen, <b>nicht </b>mehr <b>übernehmen </b>muss. Daher gilt:</p>
<p>Bei Vergleichen und <a href="https://vinqo.de/einwilligung-der-versicherung-fur-schmerzensgeld-unterzeichnen/">Abfindungen</a> muss stets darauf geachtet werden, dass zukünftige Behandlungskosten, die aus dem schädigenden Ereignis stammen, nicht mit umfasst sind.&nbsp;</p>
<p>TIPP: <a href="https://app.vinqo.de/generic/form">Wenn Sie Fragen zum Thema Abfindung nach einem Unfall haben, können Sie uns gerne kostenfrei kontaktieren!</a></p>
<p>Auch Unwissenheit schützt hier nicht davor, auf den zukünftigen Heilbehandlungskosten gegebenenfalls sitzen zu bleiben. Das OLG Saarbrücken hat 2019 entschieden, dass die Obliegenheitsverletzung nur dann nicht zu einem Leistungsverweigerungsrecht der privaten Krankenkasse führt, wenn der Abschluss des Vergleichs, der zum erlöschen des Regressanspruchs der privaten Versicherung führte, auf anwaltliches Raten hin vorgenommen wurde (<strong>Urteil vom 02.10.2019,&nbsp;</strong>Az. 5 U 106 / 18). Ansonsten handelt der Privatversicherer fahrlässig, wenn er den Vergleich aus Nichtwissen abschließt.</p>
<h2>Beihilfe als Beamter berücksichtigen</h2>
<p>Im Falle der Beihilfe übernimmt der Staat als Dienstherr der Beamten, Richter und Soldaten einen Teil der Behandlungskosten.</p>
<p>Für den Fall, dass ein Dritter ursächlich für diese Kosten ist, weil er den Beamten geschädigt hat und deshalb eine Heilbehandlung notwendig ist, kann der Staat (bei Landesbeamten das Land, bei Bundesbeamten der Bund) dann im Wege der Legalzession die gezahlten Behandlungskosten gegen den Schädiger oder dessen Versicherung geltend machen.</p>
<p><strong>Dies führt natürlich nur dazu, dass Sie als Geschädigter die Behandlungskosten, die der Staat übernommen hat, dann nicht selber nochmals vom Schädiger verlangen können.</strong></p>
<h2>Die Arztkosten beim Dienst- und Wegeunfall bei Beamten</h2>
<p>Eine Ausnahme gilt bei hinsichtlich der Erstattung der Arzt- bzw Heilbehandlungskosten dann, wenn es sich um einen Dienstunfall oder Wegeunfall handelt:&nbsp;</p>
<p>In diesem Fall wird Ihnen das Wahlrecht insoweit entzogen, als dass ein Erstattungsanspruch der Arzt- bzw. Heilbehandlungskosten durch eine gesetzliche Regelung (Legalzession gem. § 116 SGX) auf die Unfallfürsorge bereits zum Zeitpunkt der Schädigung übergeht.</p>
<p>Dafür ist die Unfallfürsorge bzw. Unfallversicherung hinsichtlich Ihrer Arzt- und Behandlungskosten nach einem Unfall vorleistungspflichtig. Die Unfallfürsorge bzw. Unfallversicherung erstattet Ihnen die Behandlungskosten und nimmt sodann den Unfallverursacher bzw. die dahinterstehende Haftpflichtversicherungen in den Regress.&nbsp;</p>								</div>
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									<p><strong>Lesen Sie <a style="font-weight: bold;" href="https://vinqo.de/diese-5-fehler-sollten-sie-bei-ihrem-schmerzensgeld-vermeiden/" target="_blank" rel="noopener">hier </a>die 5 wichtigsten Tipps rund um das Thema Schmerzensgeld! </strong></p>								</div>
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									<h2>Fazit</h2><p>Hinsichtlich der Behandlungskosten stehen sich gesetzliche Versicherung und private Versicherung vollwertig gegenüber. Vorsicht muss vor allem bei Dauerbehandlungen und Abfindungseinigungen mit der gegnerischen Versicherung walten. Anders als die Schmerzensgeldansprüche bestehen die Heilbehandlungskosten aus verschiedenen, konkreten Positionen, die vom Anspruchsgegner nach einem Unfall zurückverlangt werden können-  sei es durch Sie selber oder nach einer Kostenübernahme der privaten Versicherung durch eben diese.</p>								</div>
				</div>
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		<p>Der Beitrag <a href="https://vinqo.de/arzt-und-behandlungskosten-als-privat-versicherter-geltend-machen/">Arzt- und Behandlungskosten als privat Versicherter geltend machen?</a> erschien zuerst auf <a href="https://vinqo.de">VINQO Rechtsanwälte</a>.</p>
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		<title>Als Kind von Hund ins Gesicht gebissen &#8211; die Folgen</title>
		<link>https://vinqo.de/als-kind-von-hund-ins-gesicht-gebissen-die-folgen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 May 2020 11:47:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Gerade Kinder sind häufig begeistert, wenn sie einen Hund aus der Nähe sehen oder diesen streicheln dürfen. Und es gibt viele Hunde, die Kinder lieben. Leider jedoch längst nicht alle. Größere Kinder wissen meistens schon, dass bevor sie den Hund von einem Nachbarn oder eines Fremden streicheln, den Besitzer des Hundes um Erlaubnis bitten sollten....</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://vinqo.de/als-kind-von-hund-ins-gesicht-gebissen-die-folgen/">Als Kind von Hund ins Gesicht gebissen &#8211; die Folgen</a> erschien zuerst auf <a href="https://vinqo.de">VINQO Rechtsanwälte</a>.</p>
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									<p>Gerade <strong>Kinder</strong> sind häufig begeistert, wenn sie einen Hund aus der Nähe sehen oder diesen streicheln dürfen.</p><p>Und es gibt viele <strong>Hunde</strong>, die Kinder lieben. Leider jedoch längst nicht alle. Größere Kinder wissen meistens schon, dass bevor sie den Hund von einem Nachbarn oder eines <strong>Fremden</strong> streicheln, den Besitzer des Hundes um Erlaubnis bitten sollten. Doch gerade kleine Kinder, oder Kinder, denen der Umgang mit Hunden noch nicht vertraut ist, verstehen häufig nicht, dass selbst kleine Hunde <strong>aggressiv</strong> auf Berührung reagieren können. Aufgrund ihrer geringen Größe, beißen Hunde leider häufig in den <strong>Kopf- und Gesichtsbereich </strong>des Kindes, mit teilweise erheblichen Verletzungsfolgen.</p><p>Wir erklären Ihnen, worauf Sie achten müssen, wenn Ihr Kind von einem Hund ins Gesicht gebissen wurde.</p>								</div>
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									<h2>Mitverschulden des Kindes am Hundebiss</h2><p>Kinder können häufig nicht <strong>vorhersehen</strong>, wie sich das eigene Verhalten in der Zukunft auswirken wird. Wenn zum Beispiel ein drei Jahre alter Junge den flauschigen Schwanz eines Hundes sieht, fehlt ihm schlecht die Einsicht, dass er daran trotzdem nicht ziehen sollte, weil der Hund dann aggressiv werden könnte.</p><p>Dieser „<b>Sorglosigkeit</b>“ von Kindern hat der Gesetzgeber in<strong> § 828 BGB</strong> Rechnung getragen: Verursachen Kinder selber einen Schaden, dann sind sie (je nach Alter) nicht zum Schadensersatz verpflichtet. Häufig wird von gegnerischen Versicherungen bei der Schadensregulierung der <strong>Schadensersatz</strong> <strong>gekürzt</strong>, weil behauptet wird, dass der Schaden durch den Geschädigten <strong>mitverschuldet</strong> wurde. In juristischen Kreisen besteht aber Einigkeit, dass wenn Kinder gegenüber Dritten nur <b>eingeschränkt </b>zum <strong>Schadensersatz</strong> verpflichtet sind, ihnen auch kein Mitverschulden zu Last zu legen ist.</p><p>Dabei gilt nach<strong> § 828 Abs. 1 BGB</strong>:</p><p style="padding-left: 40px;"><strong>Wer nicht acht Jahre alt ist, ist grundsätzlich nicht zum Schadensersatz verpflichtet. </strong></p><p>Wer zwischen acht und zehn Jahren alt ist, ist nur unter bestimmten Voraussetzungen im Straßenverkehr haftbar (<strong>§ 828 Abs. 2 BGB</strong>).</p><p>Für Kinder und Jugendliche <strong>unter 18 Jahren</strong> gilt, dass nur dann ein Mitverschulden angerechnet wird, wenn sie ihrer Reife nach den Schaden vorhersehen konnten und die Einsichtsfähigkeit besitzen müssten, ihr eigenes Verhalten daran anzupassen.</p><p>Bei Tieren gilt übrigens <b>umgekehrt </b>eine weite Haftung: Selbst wenn dem Tierhalter <b>kein Fehlverhalten </b>vorgeworfen werden kann, muss er trotzdem für die Verletzungen, die das Tier auslöst, haften (<strong>§ 833 BGB</strong>). Er haftet, weil die <a href="https://vinqo.de/bei-hunde-rauferei-eingegriffen-besteht-anspruch-auf-schmerzensgeld-nach-hundebiss/">Tiergefahr</a> (also die Gefahr, dass ein Tier nun mal unberechenbar sein kann) in seinem Risikobereich verschuldensunabhängig.</p><p> </p><h2>Angst nach einem Hundebiss</h2><p>Die durch einen Hund zugefügte Verletzung, kann für Kinder und Jugendliche ein <strong>traumatisches Ereignis </strong>sein, das den Umgang mit mit Tieren im Allgemeinen und mit Hunden im Besonderen nachhaltig und tiefgreifend verändert. </p><p>Bei besonders schmerzhaften und behandlungsbedürftigen Verletzungen im Gesichts- und Kopfbereich kann es zu Beziehungsstörungen zu Hunden kommen, die u.U. einer Therapie bedürfen, damit sich diese nicht im Rahmen der weiteren, pubertären Persönlichkeitsentwicklung festigen.</p>								</div>
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									<p><strong>Sollten Sie noch einem Hundebiss Anzeige erstatten, um Schmerzensgeld für Ihr Kind zu erhalten? </strong>Wir erklären es <a href="https://vinqo.de/anzeige-nach-hundebiss-erstatten/">in diesem Artikel.</a></p>								</div>
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									<h2>Hundebiss im Gesicht bei Kind</h2><p>Wenn Ihr Kind von einem Hund in das Gesicht gebissen worden ist, kann dies neben der emotionalen Belastung und einem möglicherweise gestörten Verhältnis zu Hunden vor allen Dingen zu <strong>langfristigen Narben und Entstellungen im Gesicht führen.</strong></p><p> Ihr Kind leidet dann nicht nur unter den Schmerzen, sondern auch unter der <b>psychischen Belastung</b>, dass das eigene Aussehen durch die Verletzung bzw. Narbe nachhaltig verändert / entstellt ist. Selbst wenn Außenstehende die Narben nicht auffallen, kann das <b>Selbstbewusstsein Ihres Kindes</b> hierdurch schwer geschädigt werden.</p><p> </p><h2>Gesichtsverletzungen durch Hund in der Pubertät</h2><p>Die Rechtsprechung hat innerhalb der Bemessung des Schmerzensgeldes nach einem Hundebiss ins Gesicht festgehalten, dass Gesichtsverletzungen gerade für <b>junge Mädchen</b> und Jungen eine besondere <b>Belastung </b>darstellen können. Hier ist nämlich an zwei Punkte zu denken:</p><h3>Narbe wächst mit</h3><p>Das LG Essen (<strong>17.03.2020,  <a href="https://openjur.de/u/104664.html" target="_blank" rel="noopener">12 O 307/03</a></strong>) hielt ausdrücklich fest, dass eine Narbe in einem Kindergesicht zwar einem Erwachsenen zunächst sehr klein erscheinen mag, aber:</p><p style="padding-left: 40px;">„<em>Das Verhältnis von Narben und <strong>Defektgröße</strong> zur Gesichtsgröße wird auch bei fortschreitendem Wachstum der Klägerin <strong>konstant</strong> bleiben. Verletzungsnarben und Wangenschwellung werden voraussichtlich bis ins Erwachsenenalter fortbestehen.“ </em></p><p>Mit anderen Worten: Wenn das Kind wächst, wird auch die Narbe weiterwachsen. So können auch später Missempfindungen bezüglich des eigenen Aussehens entstehen, und auch eine kleine Narbe das Selbstbewusstsein nachhaltig negativ beeinflussen.“</p><h3>Aussehen in der Pubertät</h3><p>Das <strong>OLG Celle</strong> hatte bereits 1996 (<strong>Az.: 20 U 17/96</strong>) einen Hundebiss in das Gesicht eines achtjährigen Mädchens deshalb als besonders schwerwiegend eingeschätzt, weil durch die Narben im Gesicht bleibende Unsicherheiten bei der eigenen Persönlichkeitsentwicklung zu befürchten sind:</p><p> Das OLG Celle führte dazu aus:</p><p style="padding-left: 40px;"><em>„Indessen entspricht es der <strong>allgemeinen Lebenserfahrung,</strong> daß Kinder im Alter der Klägerin gewissermaßen auf Äußerlichkeiten noch keinen Wert legen und deshalb subjektiv durch eine Beeinträchtigung ihres Aussehens sich noch nicht so getroffen fühlen. Es ist aber mit Sicherheit zu erwarten, daß die Klägerin, sobald sie älter wird, wie im allgemeinen alle Mädchen <strong>Wert auf gutes Aussehen legen</strong> und durch die sichtbaren Narben im Gesicht schwer in ihrem Selbstgefühl beeinträchtigt sein wird, und zwar auch dann, wenn es ihr &#8211; hoffentlich &#8211; gelingt, diese Beeinträchtigung psychisch zu verarbeiten und &#8211; zu gegebener Zeit, nach Abschluß der Wachstumsphase &#8211; die optische Beeinträchtigung zu mildern.“</em></p><p>Zwar ist die Belastung durch die äußerlich sichtbaren Narben von der individuelle Persönlichkeitsentwicklung des Kindes abhängig. Nichtsdestotrotz gilt gerade für Heranwachsende, dass das Aussehen ein empfindliches Thema sein kann. Dies wurde auch von <strong>anderen Gerichten</strong> so entschieden (bsp.:<strong> OLG Koblenz, 22.07.2013</strong>).</p><p>Seit 1996 dürfte die Relevanz des eigenen Aussehens und der damit eingehende Druck an das eigene, makellose Aussehen eher zu- als abgenommen haben, sodass nach Hundebissen ins Gesicht oder der angrenzenden Kopf- und Ohrenpartie die narbengedingten Entstellungen stärkere Berücksichtigung finden werden.</p><p>Insbesondere in der Zeit von Social Media und der <strong>Selbstdarstellung</strong> im Internet wird das Aussehen für viele Jugendliche in der Pubertät zu einem wichtigen Dreh- und Angelpunkt der eigenen Persönlichkeitsfindung. Es versteht sich fast von selbst, dass hierdurch auch Gesichtsnarben für Mädchen UND Jungen zu Verunsicherungen und psychischen Belastungen führen können, die bei der Bemessung des Schmerzensgeldes angemessene Berücksichtigung finden müssen. </p>								</div>
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									<h2>Schmerzensgeld nach Hundebiss ins Gesicht</h2>
<p>Die Ermittlung des individuellen Schmerzensgeldes braucht nicht nur viel Erfahrung sondern auch eine umfassende, juristische Expertise im Bereich des Personenschadenrechts.</p>
<p>Wird das <strong>Schmerzensgeld</strong> zu <strong>hoch</strong> angesetzt, wird schnell ersichtlich, dass Sie keine hinreichende Kenntnis der Materie haben und verhindern möglicherweise weitere Verhandlungen mit der gegnerischen Versicherung.&nbsp;</p>
<p>Setzen Sie das Schmerzensgeld zu niedrig an, verpassen Sie die Möglichkeit, dass Ihrem Kind ein angemessenes Schmerzensgeld zuerkannt wir, das die physischen wie psychischen Schmerzen hinreichend berücksichtig.</p>
<p>Dem Schmerzensgeld kommt nämlich eine „<strong>Genugtuungs- und Ausgleichsfunktion</strong>“ zu. Dies bedeutet, dass es für die erlittenen Schmerzen, aber auch für die zukünftigen Leiden einen Ausgleich darstellen soll.</p>
<p>Anders als Heilbehandlungskosten oder zerstörte Sachen kann bei einem Schmerzensgeld nicht eine Rechnung herangezogen werden, wie hoch der immaterielle Schaden zu beziffern sei.</p>
<p>Als erste Orientierung werden die anerkannten Schmerzensgeldtabellen hinzugezogen, die jedoch nur einen ersten Anhaltspunkt für die Bemessung des angemessenen Schmerzensgeldes geben können.&nbsp;</p>
<p>Zudem versucht die gegnerische Hundehaftpflichtversicherung nicht selten, mit eigenen Urteilen ein wesentlich niedrigeres Schmerzensgeld zu rechtfertigen.&nbsp;</p>
<p><strong>Wenn Ihr Kind von einem Hund ins Gesicht gebissen worden ist, helfen wir Ihnen gerne schnell und 100% kostenfrei bei der Durchsetzung der Schmerzensgeldansprüche!&nbsp;Kontaktieren Sie uns gerne!</strong></p>								</div>
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		<title>Schmerzensgeld, wenn eigener Hund verletzt / getötet wurde</title>
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		<pubDate>Sun, 24 May 2020 10:10:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hundebiss]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zu keinem anderen Tier hat der Mensch eine so enge Verbindung entwickelt, wie zu seinem „besten Freund“, dem Hund. Und wenn der eigene Hund verletzt wird oder krank ist, ist das für viele so, als würde ein Familienmitglied leiden. Im juristischen Bereich wird aber zwischen einem Hund und einem Familienmitglied ein großer Unterschied gemacht. Nach...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://vinqo.de/schmerzensgeld-und-tierarztkosten-fur-verletzten-toten-hund/">Schmerzensgeld, wenn eigener Hund verletzt / getötet wurde</a> erschien zuerst auf <a href="https://vinqo.de">VINQO Rechtsanwälte</a>.</p>
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									<p>Zu keinem anderen Tier hat der Mensch eine so enge Verbindung entwickelt, wie zu seinem „<strong>besten Freund</strong>“, dem Hund. Und wenn der eigene Hund verletzt wird oder krank ist, ist das für viele so, als würde ein Familienmitglied leiden. Im juristischen Bereich wird aber zwischen einem Hund und einem Familienmitglied ein großer Unterschied gemacht. Nach<a href="https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__90a.html" target="_blank" rel="noopener"> § 90 a BGB </a>sind Tiere zwar keine Sachen, werden aber teilweise von dem Zivilrecht wie Sachen behandelt. Das führt zu einer Konsequenz, die viele Hundebesitzer subjektiv nicht nachempfinden können: Wenn der Hund durch einen anderen <strong>Hund</strong>, Menschen oder sonstiges <strong>verletzt</strong> wurde, gilt dies nur als „<strong>beschädigtes</strong> <strong>Eigentum</strong>“ des Herrchens.</p><p>Und damit kommen wir zur Frage: Gibt es <a href="https://vinqo.de/so-erhalten-sie-ein-maximales-schmerzensgeld/" target="_blank" rel="noopener">Schmerzensgeldansprüche</a>, wenn der Hund von einem anderen <b>Hund</b> <b>gebissen</b> oder sogar <b>getötet</b> wurde? Denn häufig leiden Hundebesitzer auch psychisch unter den Folgen eines solchen Vorfalls.</p>								</div>
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									<h4><span style="color: #000000; font-family: inherit; font-size: 1.5rem; letter-spacing: 0px;">Schockschäden bei Dritten</span></h4><p><span style="color: #000000;">Grundsätzlich gilt: Nur die <strong>verletzte Person</strong> bekommt nach dem Schadensfall Schmerzensgeld. <b>Schockschäden</b> von Menschen, die die Verletzung<strong> mit ansehen</strong> mussten oder durch die Mitteilung des Unfalls <b>traumatisiert </b>werden, können jedoch in Extremfällen auch zu einem Schmerzensgeldanspruch führen. Unter bestimmten Voraussetzungen kann dann ein eigener Gesundheitsschaden des Dritten gegen den Schädiger entstehen:</span></p><ul><li><span style="color: #000000;">Der Verletzte oder Getötete ist ein <strong>naher Angehöriger</strong>. Dazu zählen beispielsweise Eltern oder Kinder. (Vgl. AG Oberhausen, Urteil v. 30.01.2014, Az.: 37 C 2749/12)</span></li><li><span style="color: #000000;">Die Gesundheitsschäden haben einen „<strong>Krankheitswert</strong>“. Dies bedeutet, dass beispielsweise eine Heilungsbehandlung mit Beruhigungsmedikamenten oder eine Therapie hiernach nötig sind.</span></li><li><span style="color: #000000;">Der Anlass des Schocks muss objektiv betrachtet solche <strong>Krankheitsbilder</strong> hervorrufen können. Beispiel: Von außen Betrachtet ist es eine nachvollziehbare Folge, dass jemand, der den Tod eines Kindes mit ansehen musste, seelische Qualen erleidet, welche über das erträgliche Maß weit hinausgehen. (Vgl. OLG Nürnberg, Urteil v. 01.08.1995, Az.: 3 U 468/95) Hingegen ist eine „einfachere Verletzung“, wie zum Beispiel der Bruch eines Armknochens nach einem Fahrradunfall, nicht gleich traumatisierend.</span></li></ul><p><span style="color: #000000;">Sind diese Voraussetzungen erfüllt, kann unter Umständen ein <strong>Schmerzensgeldanspruch</strong> gegen den Schädiger geltend gemacht werden.</span></p>								</div>
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									<h4><strong> </strong></h4><h4><strong>Schockschäden bei Hunden</strong></h4><p>Lässt sich diese Rechtsprechung auch auf <strong>Hundeverletzungen</strong> übertragen? Schließlich leiden viele Hundebesitzer mit ihrem Hund sehr mit. In manchen Fällen werden sie sogar nachhaltig traumatisiert, beispielsweise wenn sie den Hund später <b>einschläfern </b>lassen müssen. Die Hilflosigkeit in solchen Momenten kann eine schwere <strong>seelische Belastung</strong> darstellen. Von einer Vergleichbarkeit zu Familienangehörigen könnte man also eigentlich ausgehen.</p><p>Der <strong>BGH</strong> sieht dies leider anders: 2012 hatte er einen Fall zu entscheiden, bei dem ein Junghund von einem <strong>Traktor überfahren</strong> wurde und danach von der Besitzerin eingeschläfert werden musste. Diese erlitt daraufhin eine schwere depressive Episode mit entsprechender Medikamentierung. Daraufhin forderte die Besitzerin nicht nur den materiellen <strong>Schadensersatz</strong>, sondern auch ein Schmerzensgeld für die<strong> seelischen Qualen</strong>. Der BGH urteilte hierzu:</p><p style="padding-left: 40px;">„<em>Nach ständiger Rechtsprechung des erkennenden Senats genügt jedoch nicht jede psychisch vermittelte Beeinträchtigung der körperlichen Befindlichkeit, um einen Schadensersatzanspruch eines dadurch nur &#8222;mittelbar&#8220; Geschädigten im Falle der Tötung oder schweren Verletzung eines Dritten auszulösen. […] Deshalb setzt die Zurechnung psychischer Beeinträchtigungen wie Trauer und Schmerz nicht nur eine […] Gesundheitsbeschädigung voraus, sondern auch eine besondere personale Beziehung des solcherart &#8222;mittelbar&#8220; Geschädigten zu einem schwer verletzten oder getöteten Menschen. […] Bei derartigen Schadensfällen dient die enge personale Verbundenheit dazu, den Kreis derer zu beschreiben, die den Integritätsverlust des Opfers als Beeinträchtigung der eigenen Integrität und nicht als &#8222;normales&#8220; Lebensrisiko der Teilnahme an den Ereignissen der Umwelt empfinden.</em> […] <strong>Derartige Beeinträchtigungen bei der Verletzung oder Tötung von Tieren, mögen sie auch als schwerwiegend empfunden werden und menschlich noch so verständlich erscheinen, gehören zum allgemeinen Lebensrisiko und vermögen damit Schmerzensgeldansprüche nicht zu begründen.</strong> […] (BGH Urteil vom 20.03.2012, VI ZR 114/11)</p><p>Damit steht (leider) höchstrichterlich fest: <strong>Schockschäden nach dem Unfall des Hundes lösen keinen Schmerzensgeldanspruch des Besitzers aus</strong>, da sie zum allgemeinen Lebensrisiko gehören.</p>								</div>
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									<h4>Zusätzlich: Besonderes bei Tierarztkosten</h4><p>Wenigstens bei den <b>Tierarztkosten </b>nach einer Verletzung des Hundes kommt die deutsche Judikatur aber Hundehaltern entgegen: Zwar gilt grundsätzlich, dass nur dann „Wiederherstellung“ einer Sache (also des Hundes) gezahlt werden muss, wenn diese <strong>wirtschaftlich</strong> <strong>vernünftig</strong> ist, bei Tierarztkosten nach einer Verletzung des Hundes sieht dies aber anders aus.</p><p><em><span style="text-decoration: underline;"><strong>Beispiel</strong></span></em>: Der Schädiger ist nach<a href="https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__249.html" target="_blank" rel="noopener"> § 249 Abs. 1 BGB</a> dazu verpflichtet, die <b>Wiederherstellung </b>des beschädigten Rechtsguts vorzunehmen. Nach<a href="https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__249.html" target="_blank" rel="noopener"> § 249 Abs. 2 BGB</a> kann aber auch die <strong>Geldsumme</strong> gefordert werden, die zur Wiederherstellung der Sache erforderlich ist. Im Falle einer beschädigten Vase kann also entweder gefordert werden, dass der Schädiger die Vase selber repariert, oder die Rechnung für den Handwerker übernimmt, der zur Reparierung angefordert wurde.</p><p>Dieser Grundsatz findet aber seine Grenzen in dem Gedanken der Wirtschaftlichkeit: Nach <a href="https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__251.html" target="_blank" rel="noopener">§ 251 Abs. 2 BGB</a>  kann die Kostenübernahme zur Wiederherstellung verweigert werden, wenn sie „<strong>unverhältnismäßig</strong>“ ist. Hatte die Vase zum Beispiel nur einen Wert von 10,00€, kann vom Schädiger nicht verlangt werden, dass er für die Reparatur der Vase 50,00 € zu zahlen hat. In diesem Fall muss er nur den Wert der Vase vor der Zerstörung ersetzen.</p><p> </p><h5>Wie sieht Schadensersatz bei einem verletzten / getöteten Hund aus?</h5><p>Grundsätzlich könnte der Schädiger zwar <strong>verpflichtet</strong> werden, die Behandlung des Hundes zur Wiederherstellung der Gesundheit zu übernehmen. Doch Tierarztkosten können leicht in die Höhe schnellen. Würde man den vorherigen Beispielfall auf einen Hund übertragen, sähe er beispielsweise wie folgt aus: Der Hund kostete in der Anschaffung 500,00 Euro, die Tierarztkosten betrugen aber bereits 800,00 €. In diesem Fall stellt sich die Frage, ob der Schädiger nun darauf verweisen kann, dass dies ja nicht <strong>verhältnismäßig</strong> zum <b>Wert des Hundes </b>stehe. Der BGH urteilte jedoch anders:</p><p style="padding-left: 40px;"><em>„Im Fall der Verletzung eines Tieres bestimmt § 251 Abs. 2 Satz 2 BGB angesichts der herausgehobenen Anerkennung des Tierschutzes durch die Rechtsordnung (Art. 20a GG, § 1 TierSchG), dass die aus der Heilbehandlung des Tieres entstandenen Aufwendungen nicht bereits dann unverhältnismäßig sind, wenn sie dessen Wert erheblich übersteigen. Ausgehend von der Verantwortung des Menschen für das Tier als Mitgeschöpf und schmerzempfindliches Lebewesen verbietet diese Vorschrift bei der Schadensbemessung eine streng wirtschaftliche Betrachtungsweise. <strong>[…] So können bei Tieren mit einem geringen materiellen Wert Behandlungskosten auch dann ersatzfähig sein, wenn sie ein Vielfaches dieses Wertes ausmachen.</strong> […] </em><em>Nach Auffassung des Gesetzgebers kommt es für die Bestimmung der Zumutbarkeitsgrenze auf das Maß des Verschuldens des Schädigers, das individuelle Verhältnis zwischen dem Geschädigten und dem verletzten Tier sowie darauf an, ob die aufgewendeten Heilbehandlungskosten aus tiermedizinischer Sicht vertretbar gewesen sind.“ </em>(BGH, Urteil vom 27.10.2015 Az.: VI ZR 23/15)</p><p>Zusammengefasst bedeutet dies also, dass der Schädiger sich nicht einfach auf die Unwirtschaftlichkeit der Tierbehandlungskosten berufen kann, solange aus der Sicht eines „vernünftigen“ Hundehalters die Tierarztbehandlung verständlich sind.</p>								</div>
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		<p>Der Beitrag <a href="https://vinqo.de/schmerzensgeld-und-tierarztkosten-fur-verletzten-toten-hund/">Schmerzensgeld, wenn eigener Hund verletzt / getötet wurde</a> erschien zuerst auf <a href="https://vinqo.de">VINQO Rechtsanwälte</a>.</p>
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		<title>Antibiotika und Impfung nach Hundebiss</title>
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		<pubDate>Fri, 08 May 2020 09:15:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>In Deutschland gibt es pro Jahr einige tausend Hundebissvorfälle. Hunde sind zwar domestiziert und nicht per se gefährlich, doch wenn es trotzdem zu einem Hundebiss kommt kann dies neben den Schmerzen durch den Biss selber auch zu gefährlichen Infektionen führen. Im Jahr 2019 verstarb sogar ein Halter eines Hundes, nachdem er nur beim Schmusen mit dem Vierbeiner...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://vinqo.de/antibiotika-und-impfung-nach-hundebiss/">Antibiotika und Impfung nach Hundebiss</a> erschien zuerst auf <a href="https://vinqo.de">VINQO Rechtsanwälte</a>.</p>
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									<p>In Deutschland gibt es pro Jahr einige tausend Hundebissvorfälle. Hunde sind zwar domestiziert und nicht per se gefährlich, doch wenn es trotzdem zu einem Hundebiss kommt kann dies neben den Schmerzen durch den Biss selber auch zu gefährlichen <strong>Infektionen</strong> führen. Im Jahr 2019 <a href="https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.toedliche-bakterien-in-hundespeichel-herrchen-stirbt-nach-schmusen-mit-hund-an-infektion.90d50be4-3112-4fbd-8298-79be5cbbd024.html" target="_blank" rel="noopener">verstarb sogar ein Halter</a> eines Hundes, nachdem er nur beim Schmusen mit dem Vierbeiner mit dessen <strong>Speichel</strong> in Kontakt kam und eine <strong>schwere Infektion</strong> hierdurch erlitt.</p><p>Häufig wird deshalb nach einem Hundebiss ein <strong>Antibiotikum</strong> verschrieben. In manchen Fällen muss jedoch auch eine Impfung vorgenommen werden. Doch welches Antibiotikum wirkt bei Hundebissen am besten? Und welche Impfungen sind nach einem Hundebiss sinnvoll?</p>								</div>
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									<h4><span style="color: #000000;">Hundespeichel &#8211; gar nicht so harmlos</span></h4><p><span style="color: #000000;">Im Speichel des Hundes finden sich mehre Millionen Bakterien, die sich je nach Futter, Umgebung und der Gesundheit des Hundes ständig verändern. Glücklicherweise sind nicht alle davon für den Menschen infektiös. </span></p><p><span style="color: #000000;">Nach Angaben des Robert-Koch-Institutes kommt es bei 84 %  der Hundebisse nicht zu Infektionen. Ganz ungefährlich sind Hundebisse aber nie. Neben den klassischen Entzündungsherden wie „<strong>Pasteurella</strong>“, „<strong>Streptococcus</strong>“,“<strong> S.aureus</strong>“ lauern noch besonders gefährliche Erreger im Hundespeichel:   Das „<strong>Capnocytophaga canimorsus</strong>“ (Hundebiss-Bakterium) kann <b>lebensgefährlich </b>werden. </span></p><p><span style="color: #000000;">Daneben muss bei einem Hundebiss auch an das Bakterium Clostridium tetani gedacht werden, dieses Bakterium kann bei einem Menschen einen tödlichen Wundstarrkrampf (auch <b>Tetanus</b> genannt) auslösen. </span></p><p><span style="color: #000000;">Viren springen zwar nicht sehr häufig von einem Tier auf einen Menschen über, da sie sich auf „spezielle“ Wirte spezialisieren, jedoch wird von Tierbissen Tollwut, eine tödliche Viruserkrankung, übertragen.</span></p><p><span style="color: #000000;"> </span></p><h4><span style="color: #000000;">Antibiotika nach Hundebiss </span></h4><p><span style="color: #000000;">Die Fachwelt ist sich nicht immer ganz einig, ob nach einem Hundebiss ein Antibiotikum prophylaktisch verschrieben werden muss. Dagegen spricht, dass sich die meisten Entzündungen bereits nach 24 Stunden zeigen, weswegen auch dieser Zeitraum abgewartet werden kann. Die Empfehlung des RKI geht insoweit davon aus, dass Antibiotika dann gegeben werden sollen, wenn es sich um eine Verletzung mit besonders hohem <strong>Infektionsrisiko</strong> handelt. Dieses besonders hohe Infektionsrisiko liegt vor, wenn eine „vollständig perforierte Wunde“ (das bedeutet, dass die <b>Hautschicht durchbissen </b>wurde) oder eine Bissverletzung an den Händen oder anderen Gliedmaßen / gelenknahen Flächen vorliegt. Personen mit einem eingeschränkten Immunsystem gehören hier auch immer zur Risikogruppe.</span></p><p><span style="color: #000000;"> </span></p><h4><span style="color: #000000;">Capnocytophaga canimorsus (Hundebiss-Bakterium)</span></h4><p><span style="color: #000000;">Das Hundebissbakterium ist besonders tückisch. Grund hierfür ist, dass es vom menschlichen Immunsystem <strong>nicht erkannt</strong> wird. Es kommt somit nicht zu einer Entzündung, die zur Abwehr von Bakterien dient, die Bakterien können sich schnell ungehindert vermehren und am Ende ein <strong>Organversagen</strong> auslösen. </span></p><p><span style="color: #000000;">Dabei gibt es Antibiotika, die gut und schnell gegen dieses Bakterium wirken: Es eignen sich neben Ampicillin, Amoxicillin, Ampicillin-Sulbactam und Amoxicillin-Clavulansäure auch Clindamycin, Doxycyclin und Moxifloxacin sowie Imipenem und Meropenem.</span></p><p><span style="color: #000000;">Das Hundebiss-Bakterium ist einer der Gründe, warum bei einem Hundebiss <b>prophylaktisch </b>Antibiotika verschrieben werden. Hätte es nicht seine vor dem Immunsystem versteckte Wirkung, könnte man auch erst abwarten, ob sich nach einem Hundebiss typische Entzündungsanzeichen wie ein Pochen der Wunde, Rötungen und Schwellungen, oder Eiter zeigen, welche auf eine Bakterieninfektion verweisen. Doch wenn keine Entzündungszeichen vorkommen, kann <b>trotzdem </b>ein Antibiotikum <b>notwendig </b>sein, um kein Risiko einzugehen. </span></p>								</div>
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									<h4>Impfung gegen Tetanus</h4><p>Tetanus ist schon lange als gefährliche Krankheit bekannt. Die Bakterien infizieren zwar nur selten Hunde, jedoch befinden sich dessen Sporen fast überall in der Umwelt. Hunde nehmen diese Sporen während des Spielens, Schnüffelns oder Fressens auf und können bei einem Biss diese Sporen in die Wunde „injizieren“. In Deutschland wird beinahe jedes Kind gegen Tetanus geimpft. Jedoch vergessen viele mit der Zeit, dass die <strong>Tetanusimpfung</strong> immer wieder (<a href="https://www.impfen-info.de/impfempfehlungen/fuer-erwachsene/tetanus-wundstarrkrampf.html" target="_blank" rel="noopener">mindestens alle 10 Jahre</a>) <strong>aufgefrischt</strong> werden soll. </p><p>Sollte die letzte Impfung bereits länger zurück liegen, muss der Arzt eine <b>Auffrischungsimpfung </b>nach dem Hundebiss verabreichen, um das Risiko von Tetanus zu neutralisieren.</p><h4>Impfung gegen Tollwut</h4><p>Jährlich <strong>sterben</strong> fast <strong>60.000</strong> Menschen <strong>an Tollwut</strong>, sehr häufig ist tatsächlich der Hundebiss der Übertragungsmoment.</p><p>Die gute Nachricht ist: In erster Linie ist dieses Virus in Indien und China verbreitet, in <strong>Deutschland</strong> liegt der <strong>letzte</strong> <strong>Tollwutanfall</strong> bereits<strong> 13 Jahre</strong> zurück. Grund hierfür ist auch die flächendeckende<strong> Impfung</strong> <strong>der Hunde</strong> selber gegen dieses gefährliche Virus. Trotzdem sollten Sie nach einem Hundebiss den Halter nach dem Impfausweis des Hundes bitten.</p><p>Denn auch wenn die Wahrscheinlichkeit einer Tollwutinfektion in Deutschland gering ist, ist Vorsicht immer besser als Nachsicht. Sollte ausnahmsweise doch Tollwut übertragen worden sein, kann das Opfer nur noch eine <strong>Notimpfung</strong> retten.</p><h4>Salbe bei Hundebiss</h4><p>Freiverkäufliche Salben können insbesondere die <strong>Wundverheilung</strong> nach einem Hundebiss <strong>unterstützen</strong>. Jedoch sollten sie erst nach einem Besuch beim Arzt und in Absprache mit diesem aufgetragen werden. Denn wenn man eine Salbe schon vor dem Arztbesuch aufträgt, kann der Arzt unter Umständen die Wunde nicht ideal untersuchen. Sollte eine Infektion festgestellt werden, kann der Arzt zur Behandlung und Linderung Salben mit antibiotischer, desinfizierender oder abschwellender Wirkung verschreiben.</p><h4>Zusammenfassung</h4><p>Hundebisse sind zwar nur selten tödlich, können aber trotzdem neben der typischen Perforation oder Quetschung von Gewebe schwere <strong>Gesundheitsschäden</strong> verursachen. Um nach einem Hundebiss auf der sicheren Seite zu sein, sollte <strong>IMMER</strong> ein <strong>Arzt aufgesucht werden</strong>. Sollten ausnahmsweise Zweifel hinsichtlich der Notwendigkeit eines Arztbesuchs bestehen, können unter der Nummer <strong>116 117</strong> (Ärztlicher Bereitschaftsdienst) zunächst Ihre Fragen beantwortet werden. Der eigene Impfausweis sollte mitgenommen werden, damit im Zweifel eine Tetanusimpfung aufgefrischt  werden kann. Sollte der Halter des bissigen Hundes bekannt sein, liegt es nahe diesen nach der Impfgeschichte des Hundes zu befragen.</p><p>Falls Ihnen bei der ärztlichen Behandlung Kosten entstehen gilt der Grundsatz, dass diese von dem Halter des Hundes übernommen werden müssen. Des Weiteren können unter Umständen auch Schadensersatzansprüche bei zerstörter Kleidung oder Sachen entstehen, sowie ein <a href="https://vinqo.de/hundebiss-schmerzensgeld/">Schmerzensgeld</a> verlangt werden.</p>								</div>
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		<p>Der Beitrag <a href="https://vinqo.de/antibiotika-und-impfung-nach-hundebiss/">Antibiotika und Impfung nach Hundebiss</a> erschien zuerst auf <a href="https://vinqo.de">VINQO Rechtsanwälte</a>.</p>
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