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	<title>Beweisen Archive - VINQO Rechtsanwälte</title>
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		<title>Angst und Panik nach Hundebiss &#8211; bekomme ich hierfür Schmerzensgeld?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Feb 2021 10:30:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn Sie unter Panikzuständen nach einem Hundebiss leiden, stellt sich für Sie die Frage, ob Sie hierfür ein Schmerzensgeld fordern können, wie für körperliche Bissverletzung. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://vinqo.de/angst-und-panik-nach-hundebiss-bekomme-ich-hierfuer-schmerzensgeld/">Angst und Panik nach Hundebiss &#8211; bekomme ich hierfür Schmerzensgeld?</a> erschien zuerst auf <a href="https://vinqo.de">VINQO Rechtsanwälte</a>.</p>
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									<p>Die meisten Menschen, die<strong> Angst vor Hunden</strong> haben, haben schlechte Erfahrung mit einem Hund gemacht. Dieser Kontakt kann dann das ganze Leben prägen. Die <strong>Abneigung</strong> gegen Hunde kann mit der Zeit weniger werden, oder sich irgendwann wieder in ein offenes Verhältnis zu den Vierbeinern wandeln. Doch gerade im Zeitraum nach einem <a href="https://vinqo.de/hundebiss-schmerzensgeld/"><strong>Hundebiss</strong></a> klagen Betroffene über <strong>Panik</strong> und <strong>Angstzustände</strong>, wenn ihnen ein Hund in der Öffentlichkeit begegnet. Wenn Sie unter <strong>Panikzuständen</strong> nach einem Hundebiss leiden, stellt sich für Sie die Frage, ob Sie hierfür ein <a href="https://vinqo.de/schmerzensgeld-nach-hundebiss-alles-was-sie-wissen-muessen/">Schmerzensgeld</a> fordern können, wie für die körperliche Bissverletzung.</p>								</div>
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									<h2>Schmerzensgeld bei psychischen Beeinträchtigungen</h2><p>Grundsätzlich unterscheidet die deutsche Rechtsordnung bei Verletzungen nicht nach <strong>physischen</strong> und <strong>psychischen</strong> <strong>Verletzungen</strong>. Auch psychische Beeinträchtigungen, die durch <strong>Fremdeinwirkung</strong> hervorgerufen worden sind, können ein <a href="https://vinqo.de/schmerzensgeld-nach-hundebiss-alles-was-sie-wissen-muessen/">Schmerzensgeldanspruch </a>auslösen.</p><p>Die psychische Verfassung gehört zur <strong>Gesundheit</strong> des Menschen nun mal dazu. Aus diesem Grund besteht nach einem <strong>Hundebiss</strong> grundsätzlich auch ein <strong>Anspruch</strong> auf Schmerzensgeld, wenn hierauf eine kausale psychische Verletzung beruht.</p><p><strong> § 833 BGB</strong> formuliert hierbei:</p><p style="padding-left: 40px;"><em>Wird durch ein Tier ein Mensch getötet oder der Körper oder die Gesundheit eines Menschen verletzt oder eine Sache beschädigt, so ist derjenige, welcher das Tier hält, verpflichtet, dem Verletzten den daraus entstehenden <strong>Schaden</strong> zu ersetzen.</em></p><p><strong>253 Abs 2 BGB</strong> formuliert:</p><p style="padding-left: 40px;"><em>Ist wegen einer Verletzung des Körpers, der Gesundheit […]Schadensersatz zu leisten, kann […] eine billige <strong>Entschädigung</strong> in Geld gefordert werden.</em></p><p>Die Antwort lautet also: Ja, wenn Sie nach einem Hundebiss unter Angstzuständen und Panik leiden, <strong>kann</strong> ein <strong>Schmerzensgeldsanspruch </strong>bestehen. Allerdings kommt es auf die Intensität Ihrer Angst- und Panikreaktion an.</p><h2>Krankheitswert der psychischen Beeinträchtigung/ Bagatellgrenze</h2><p>Damit eine psychische Beeinträchtigung einen Schmerzensgeldanspruch auslösen kann, muss diese Beeinträchtigung eine gewisse <strong>Bagatellgrenze</strong> überschreiten. Die Rechtsprechung definiert eine Bagatellverletzung als Verletzung,</p><p style="padding-left: 40px;">  <em>„die sowohl von der Intensität als auch der Art der Primärverletzung her nur ganz <strong>geringfügig</strong> sind und üblicherweise den Verletzten nicht nachhaltig beeindrucken, weil es sich um vorübergehende, im Alltagsleben typische […]Beeinträchtigungen des körperlichen oder seelischen Wohlbefindens handelt, die im Einzelfall weder unter dem Blickpunkt der Ausgleichs- noch der Genugtuungsfunktion ein Schmerzensgeld als billig erscheinen lassen.“</em></p><p>Das heißt, dass für Fälle, in denen man sich zum Beispiel nur „unwohl“ in der Nähe eines Hundes fühlt, oder Hunden versucht, aus dem Weg zu gehen, kein Schmerzensgeld gezahlt werden muss.</p><p><span style="text-decoration: underline;">Als Beispiel</span>: Das OLG Köln entschied bei einem Fall, in dem ein Mann von einem Hund in den Finger gezwickt wurde, dass dieses <strong>Zwicken</strong> alleine eine <strong>Bagatellverletzung</strong> sei. Der Kläger hatte vorgebracht, seit dem Hundebiss unter &#8222;<strong>innere Unruhe</strong> sowie verstärkte vegetative Reizerscheinungen mit Zunahme sonst in geringerem Ausmaß bekannter Beschwerden wie Ohrgeräusche, <strong>Kopfschmerzen</strong>, Schwindelgefühle; Aufschrecken aus dem Schlaf mit motorischen Entäußerungen im Sinne eines Zusammenzuckens“ gelitten, was durch ein Badrian-Hopfen-Präparat behandelt wurde. Insoweit sah das Gericht hinsichtlich des Klagebegehrens wenig Aussicht auf Erfolg. [<strong>OLG Köln, Beschluss vom 06. Mai 1998 – 13 W 52/97 –</strong>].</p><p>Allerdings können die Angst- und Panikstörungen nach einem Hundebiss auch einen krankhaften Zustand erreichen. </p><p>Neben einer akuten <strong>Belastungsreaktion</strong> kommt es gelegentlich auch zu einer ausgeprägten, <strong>Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS)</strong> oder einer Depression. In diesen Fällen sind die Angststörungen nicht nur leicht schmerzensgelderhöhend zu berücksichtigen, sondern begründen schon einen Schmerzensgeldanspruch unabhängig von der eigentlichen Hundebisswunde.</p><p> </p><h2>Beweisschwierigkeiten</h2><p>Grundsätzlich gilt, wie für körperliche Verletzungen auch, dass Sie in der <strong>Beweispflicht</strong> sind, tatsächlich unter psychischen Beeinträchtigungen durch den Hundebiss zu leiden. Ihr eigener Vortrag zu den eigenen Beschwerden kommt dabei aber keine sogenannte „Beweiskraft“ zu. Dies ist grundsätzlich auch logisch:</p><p>Man kann schließlich alles mögliche <strong>behaupten</strong>, die eigene Behauptung kann aber kein <strong>Nachweis</strong> sein. Insofern benötigen Sie zum Durchsetzen eines Schmerzensgeldanspruch also neben der eigenen Darlegung (Behauptung) weitere Unterlagen, mithilfe derer Sie <strong>beweisen</strong> können, tatsächlich unter psychischen Beschwerden zu leiden.</p><h3>Arztbericht</h3><p>Von großer praktischer Bedeutung ist hierbei der <strong>Arztbericht</strong>, ein <strong>ärztliches Attest</strong> oder <strong>Gutachten</strong>. Wenn ein medizinischer Fachmann aufgrund Ihrer Schilderung zu dem Ergebnis kommt, dass Sie unter einer <strong>psychischen Beeinträchtigung</strong> leiden, ist diese <strong>Diagnose</strong> Dreh- und Angelpunkt Ihrer Beweisführung. Denn dem Urteil eines medizinischen Fachmannes kommt große Bedeutung bei. </p><p>Allerdings ist auch deutlich zu machen, dass es nicht ausreicht, dass der Arzt Ihre geäußerten Ängste unkritisch in einen Arztbericht überführt. Er muss eine eigene Diagnostik durchführen und damit eigene Befunde erheben. Zudem ist ein Mindestmaß an Sensibilisierung und Expertise erforderlich, um hier sachdienliche Bewertungen Ihrer psychischen Leidenssituation vornehmen zu können. </p><h3>Schmerztagebuch</h3><p>Es bietet sich zusätzlich an, ein <a href="https://vinqo.de/wie-fuehre-ich-ein-schmerztagebuch-richtig/">Schmerztagebuch</a> oder auch <strong>Angsttagebuch</strong> zu führen. Hierin können Sie festhalten, in welchen Situationen Sie psychisch unter dem Hundebiss leiden.</p><p>Beispielsweise, wenn Sie im Bus eine Haltestelle früher aussteigen, weil ein Hund zugestiegen ist und Sie eine <strong>Panikattacke</strong> befürchten, oder wenn Sie Nacht unter <strong>Alpträumen</strong> leiden und deshalb nicht mehr durchschlafen können. Das Schmerztagebuch alleine ist zwar nur eine eigene Form der Darlegung, und damit kein Beweis. Wenn es aber über einen gewissen Zeitraum geführt wird, kann es Ihre Beschwerden <strong>glaubhafter</strong> machen.</p><h2>Schmerzensgeld dem Grunde / der Höhe nach</h2><p>Sollten Sie <strong>keinen Arztbericht</strong> hinsichtlich der psychischen Beeinträchtigung haben, bedeutet dies nicht, dass Ihre psychische Beeinträchtigung gar nicht beeinträchtigt wird. Im Regelfall wird ein Schmerzensgeld aufgrund einer psychischen Verletzung nach einem Hundebiss zusammen mit dem Schmerzensgeld aufgrund der<strong> körperlichen Verletzung</strong> geltend gemacht. Selbst wenn Sie hierbei <strong>nicht nachweisen</strong> können, dass eine psychische Beeinträchtigung mit eigenem Krankheitswert besteht, kann eine glaubhaft gemachte Beeinträchtigung zumindest zu einem <strong>höheren</strong> Schmerzensgeld führen.</p><p>Allein auf die psychische Beeinträchtigung kann der Schmerzensgeldanspruch dann aber voraussichtlich nicht begründet werden.</p><h2>Praktische Tipps / Dokumentation</h2><p>Bitte <strong>dokumentieren</strong> Sie nach einem Hundebiss sowohl die körperlichen als auch die psychischen Verletzungen. Dabei sollten Sie sich an Ihren Hausarzt wenden. Dieser kann Ihnen nicht nur eine <strong>Diagnose</strong> stellen, sondern auch geeignete <strong>Behandlungsmaßnahmen</strong> aufzeigen, damit Sie in der Zukunft wieder ohne Angst leben können. Neben dem Arztbericht eigenen sich auch Fotos von der Verletzung sowie das angesprochene <a href="https://vinqo.de/wie-fuehre-ich-ein-schmerztagebuch-richtig/">Schmerztagebuch</a>.</p><h2>Fazit</h2><p>Wir von <a href="https://vinqo.de/tv-beitrag-vinqo-bei-n-tv/">VINQO</a> helfen Ihnen bei der Geltendmachung Ihrer Ansprüche nach einem Hundebiss. Dabei legen wir größten Wert auf eine umfassende Durchsetzung aller Ihrer Ansprüche, auch gerade bei psychischen Folgen einer Hundeattacke. Und zwar ohne <a href="https://vinqo.de/10-gruende-nach-einem-hundebiss-einen-anwalt-rechtsdienstleister-einzuschalten/">Kostenrisiko</a>!</p>								</div>
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		<title>Zu geringe Kollisionsgeschwindigkeit: Versicherung verweigert Schmerzensgeld</title>
		<link>https://vinqo.de/hws-distorsion-aufgrund-zu-geringer-geschwindigkeit/</link>
		
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		<pubDate>Thu, 18 Feb 2021 09:57:09 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>HWS-Distorsionen gehören zu den häufigsten Unfallverletzungen, die nach einem Autounfall auftreten können. Bei der HWS-Distorsion kommt es zu Verletzungen der Bänder und Muskeln an der Halswirbelsäule, wenn durch einen Aufprall des Fahrzeuges (egal ob aktiv oder passiv) der Kopf nach vorne und hinten geschleudert wird. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://vinqo.de/hws-distorsion-aufgrund-zu-geringer-geschwindigkeit/">Zu geringe Kollisionsgeschwindigkeit: Versicherung verweigert Schmerzensgeld</a> erschien zuerst auf <a href="https://vinqo.de">VINQO Rechtsanwälte</a>.</p>
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									<p><a href="https://vinqo.de/schmerzensgeld-hws-distorsion/">HWS-Distorsionen</a> gehören zu den häufigsten Unfallverletzungen, die nach einem Autounfall auftreten können.</p><p>Bei der <a href="https://vinqo.de/schmerzensgeldtabelle/#HWS-Distorsion_Schleudertrauma">HWS-Distorsion</a>, welche auch Whiplash-Syndrom oder Schleudertrauma genannt wird, kommt es zu Verletzungen der Bänder und Muskeln an der <a href="https://vinqo.de/schmerzensgeld-fur-nackenschmerzen-nach-unfall-worauf-muss-ich-achten/" target="_blank" rel="noopener">Halswirbelsäule</a>, wenn durch einen Aufprall des Fahrzeuges (egal ob aktiv oder passiv) der Kopf nach vorne und hinten geschleudert wird.</p><p>In manchen Fällen weigern sich die Kfz-Haftpflichtversicherungen jedoch trotz Vorlage eines <a href="https://vinqo.de/nachtraeglich-zum-arzt-fuer-schmerzensgeld/" target="_blank" rel="noopener">Arztberichts </a>ein Schmerzensgeld zu zahlen. Dabei kann das Schmerzensgeld auch bei einer leichten HWS Distorsion im niedrigen dreistelligen Bereich liegen.</p><p>Die gegnerische Versicherung behauptet aber, dass die <b>Kollisionsgeschwindigkeit </b>zu gering gewesen sei, als dass eine HWS-Distorsion vorliegen könnte. Zusätzlich wird der Verletzte noch darauf hingewiesen, dass er die <b>Beweislast </b>trage, dass der Unfall tatsächlich kausal für die Verletzung gewesen sei. </p>								</div>
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									<h2>Beweislast einer HWS-Distorsion</h2><p>Unter Beweislast versteht man, dass der <strong>Geschädigte</strong> zunächst <strong>vortragen</strong>, und bei Zweifeln am Vortrag <strong>nachweisen</strong> muss, dass die Voraussetzungen für einen Anspruch vorliegen. Im Falle eines Verkehrsunfalles muss er also nachweisen können, dass die Voraussetzungen des<strong> § 7 StVG</strong> gegeben sind. Dieser besagt:</p><p style="padding-left: 40px;"><em>&#8222;Wird bei dem Betrieb eines Kraftfahrzeugs ein Mensch getötet, der Körper oder die Gesundheit eines Menschen verletzt oder eine Sache beschädigt, so ist der Halter verpflichtet, dem Verletzten den daraus entstehenden Schaden zu ersetzen.</em> &#8222;</p><p>Sie müssen also Folgendes vortragen und beweisen können:</p><ol><li><strong>Gesundheitsverletzung</strong>: Hier eine HWS-Distorsion die Sie durch einen Arzt haben feststellen lassen.</li><li>Bei <strong>Betrieb</strong> eines versicherten Fahrzeuges: Es muss zu einem Unfall bei Betrieb des Fahrzeuges des Gegners gekommen sein.</li><li>(Haftungsbegründende) <strong>Kausalität</strong>: Die HWS-Distorsion muss auch kausal auf dem <a href="https://vinqo.de/schmerzensgeld-verkehrsunfall/">Verkehrsunfall</a> beruhen. Das ist der Fall, wenn der Unfall nicht hinweggedacht werden kann, ohne dass die HWS-Distorsion entfällt.</li></ol><div> </div><p>Und dieser Nachweis der Kausalität wird von der Gegenseite dann angegriffen. Die Versicherung behauptet also: „Es kann ja sein, dass Sie an einer HWS-Distorsion leiden. Aber die beruht gar nicht auf dem <strong>Unfall</strong> mit dem von uns versicherten Fahrzeug. Das müssen Sie erstmal <strong>beweisen</strong>!&#8220;</p><p>Es liegt zwar der Gedanke nahe, dass die Verletzung auf dem Unfall beruht. Aber es könnte natürlich auch sein, dass Sie am <strong>Tag zuvor</strong> bereits einen Unfall hatten, der zur HWS-Distorsion geführt hat.</p><p>In solchen Fällen streitet die <b>Rechtsprechung </b>des <b>BGH </b>für Sie:</p><p style="padding-left: 40px;"><em>Die nach § 286 ZPO erforderliche Überzeugung des Richters erfordert keine absolute oder unumstößliche Gewissheit und auch keine &#8222;an Sicherheit grenzende Wahrscheinlichkeit&#8220;[…]  sondern nur einen für das praktische Leben brauchbaren Grad von Gewissheit, der Zweifeln Schweigen gebietet. <strong>BGH</strong>, Urteil vom<strong> 8. 7. 2008 – VI ZR 274/07</strong></em></p><p>Dies bedeutet, dass es genügt, dass am Tag des Unfalles der Verletzte zu seinem <strong>Hausarzt</strong> gegangen ist, und dort eine HWS-Distorsion sicher <a href="https://vinqo.de/hws-distorsion-von-arzt-feststellen-lassen/"><strong>diagnostiziert</strong> </a>wurde. Hier ist die Objektivierung der Verletzung ganz entscheidend. Wenn dann zusätzlich die Aussage des Verletzten hinsichtlich des Unfallhergang plausibel ist und die Diagnose der HWS-Distorsion mitträgt, <strong>reicht</strong> dies als Nachweis für die Kausalität <strong>aus</strong>. </p><h2>Zu geringe Kollisionsgeschwindigkeit für eine HWS-Distorsion?</h2><p>Wie oben bereits beschrieben, entsteht eine <a href="https://vinqo.de/schmerzensgeld-fur-nackenschmerzen-nach-unfall-worauf-muss-ich-achten/">HWS-Distorsion</a> dadurch, dass der Kopf bei einem Aufprall in einem Fahrzeug geschleudert wird.</p><p>Natürlich macht die <strong>Geschwindigkeit</strong> hierbei einen großen Unterschied: Je geringer die Geschwindigkeit der kollidierenden Fahrzeuge, desto weniger wird der <strong>Kopf</strong> nach vorne und hinten <strong>geschleudert</strong>.</p><p>Die gegnerische Versicherung behauptet Ihnen gegenüber also, dass der <strong>Aufprall</strong> zu schwach war, als dass hierdurch eine HWS-Distorsion hätte entstehen können. Diese Annahme ist jedoch rechtlich und tatsächlich unzutreffend:</p><p>Es gibt <strong>keine Geschwindigkeitsgrenze</strong>, bei der eine HWS-Distorsion nicht mehr auftreten könnte. Das Landgericht Bonn formulierte beispielhaft hierzu:</p><p style="padding-left: 40px;">„Aus medizinischer und biomechanischer Sicht gibt es <strong>keine</strong> gesicherten traumatotechnischen <strong>Grenzwerte</strong>, unterhalb derer Verletzungen an der Halswirbelsäule ausgeschlossen werden können.“  [<strong>LG Bonn</strong>, Urteil vom 01. August 2002 –<strong> 6 S 408/00</strong>]</p><p>Natürlich kann es durchaus der Fall sein, dass bei einem Autounfall aufgrund von geringer <strong>Aufprallgeschwindigkeit</strong> nicht zu einer HWS-Distorsion kommt. Wenn aber ein Arzt eine HWS-Distorsion unmittelbar nach dem Unfall <a href="https://vinqo.de/hws-distorsion-von-arzt-feststellen-lassen/">objektivierend feststellt</a>, streitet dies für den Standpunkt, dass die gegnerische Versicherung zahlen muss.</p><p>Teilweise bringt die gegnerische Versicherung vor, dass die<strong> äußeren Schäden</strong> am Fahrzeug darauf schließen lassen, dass es zu keiner hinreichend <b>Kollisionsgeschwindigkeit </b>gekommen ist. Je nachdem, welcher Teil des Autos vom Aufprall in Mitleidenschaft gezogen wurden, haben diese aber vollständig unterschiedliche Absorbationsfähigkeiten:</p><p>Manche Teile der Karosserie sind eher dafür geeignet, <strong>Aufprallenergie</strong> „<strong>abzufedern</strong>“, andere verschieben sich eher und sind direkt verbogen. Eine generelle Aussage, welche Beschädigung der Karosserie auf eine HWS-Distorsion schließen lässt, kann also nicht getroffen werden.</p><h2>Fazit</h2><p>Lassen Sie sich <b>nicht einschüchtern</b>, wenn die gegnerische Versicherung mit großen Worten um sich wirft, um Ihren Anspruch abzustreiten. Besser ist es, sich für solche Hilfe einen juristischen <strong>Experten</strong> an die Seite zu holen. Wir von <a href="https://vinqo.de/ohne-anwaltskosten-schmerzensgeld-erhalten-mit-vinqo/">VINQO</a> helfen Ihnen bei der Durchsetzung von Schmerzensgeldern nach einem Verkehrsunfall, und schützen Sie vor Kürzungstricks der gegnerischen Versicherung. Dabei entsteht für Sie keinerlei Kostenrisiko! Und das sogar dann, wenn Sie ein Mitverschulden am Unfall trifft.</p>								</div>
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		<p>Der Beitrag <a href="https://vinqo.de/hws-distorsion-aufgrund-zu-geringer-geschwindigkeit/">Zu geringe Kollisionsgeschwindigkeit: Versicherung verweigert Schmerzensgeld</a> erschien zuerst auf <a href="https://vinqo.de">VINQO Rechtsanwälte</a>.</p>
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		<title>Schmerzensgeld und Problematiken bei HWS-Distorsion</title>
		<link>https://vinqo.de/schmerzensgeld-und-problematiken-bei-hws-distorsion/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Jan 2021 07:03:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>HWS-Distorsionen gehören zu den häufigsten Unfallverletzungen, die nach einem Autounfall auftreten können. Bei der HWS-Distorsion kommt es zu Verletzungen der Bänder und Muskeln an der Halswirbelsäule, wenn durch einen Aufprall des Fahrzeuges (egal ob aktiv oder passiv) der Kopf nach vorne und hinten geschleudert wird. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://vinqo.de/schmerzensgeld-und-problematiken-bei-hws-distorsion/">Schmerzensgeld und Problematiken bei HWS-Distorsion</a> erschien zuerst auf <a href="https://vinqo.de">VINQO Rechtsanwälte</a>.</p>
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									<p><a href="https://vinqo.de/schmerzensgeld-hws-distorsion/"><strong>HWS-Distorsionen</strong></a> gehören zu den häufigsten Verletzungen, die nach einem Autounfall auftreten können. Kein Wunder: Rein theoretisch reicht bereits ein <strong>Aufprall</strong> beim Autoscooter auf der Kirmes, um den Kopf so stark nach vorne zu schleudern, dass eine HWS-Distorsion entsteht. Die Entstehung einer HWS-Distorsion ist also recht leicht möglich &#8211; die Durchsetzung eines <a href="https://vinqo.de/schmerzensgeldrechner/">Schmerzensgeldanspruches</a> hingegen weniger.</p>								</div>
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									<h2>Nachweisbarkeit der HWS-Distorsion</h2><p>Das Problem beginnt bereits bei der <strong>Nachweisbarkeit</strong> der HWS-Distorsion. Es handelt sich hierbei um eine <strong>Zerrung</strong> von <strong>Muskeln</strong> und <strong>Bändern</strong>, also um eine Verletzung von weichen Geweben des Körpers.</p><p>Nichtsdestotrotz ist die HWS-Distorsion schmerzhaft. Ein Arzt wird auch ohne sichtbare Verletzungen nachvollziehen können, dass eine HWS-Distorsion vorliegt. Ein Gang zum Arzt ist daher nach einem Autounfall unausweichlich.</p><p> </p><h2>Einschätzung des Schmerzensgeldes</h2><p>Im zweiten Schritt muss überlegt werden, in welcher Höhe einem ein Schmerzensgeld zustehen kann. Wenn eine HWS-Distorsion vorliegt, wird man regelmäßig nach<strong> § 253 Abs. 2 BGB</strong> auch einen Schmerzensgeldanspruch haben. Voraussetzung hierfür ist, dass man <strong>widerrechtlich verletzt</strong> wurde. Dies wird bei einem Verkehrsunfall regelmäßig der Fall sein. </p><p>Die Höhe des Schmerzensgeldes, welches man bei einer HWS-Distorsion verlangen kann, variiert. Im Durchschnitt werden hierbei zwischen<strong> 250,00 €</strong> bis <strong>700,00 €</strong> realisiert werden können. Diese Werte orientieren sich an vergangenen Urteilen, die in <a href="https://vinqo.de/schmerzensgeldtabelle-schleudertrauma/">Schmerzensgeldtabellen</a> festgehalten sind. Sollten weitere Verletzungen hinzukommen, kann das Schmerzensgeld natürlich nach oben abweichen.</p><h2>Erfolgsaussichten, nach einer HWS-Distorsion Ihr Schmerzensgeld durchzusetzen</h2><p>Eine HWS-Distorsion wird vom erstbehandelnden Arzt unterschiedlich detailliert dokumentiert. Hiervon sind jedoch maßgeblich die Erfolgsaussichten bei der Durchsetzung Ihre Schmerzensgeldes abhängig.</p><p>Dreh- und Angelpunkt ist hierbei jedoch immer, ob eine <strong>ärztliche Untersuchung </strong>unmittelbar nach dem Unfall durchgeführt wurde <a href="https://vinqo.de/hws-distorsion-von-arzt-feststellen-lassen/">und welche Diagnostik</a> hierbei veranlasst worden ist. </p><p>Beruht die ärztliche Diagnose eines HWS-Traumas nicht nur allein auf den vom Arzt für glaubhaft gehaltenen Angaben des Geschädigten, sondern auch auf der Erhebung eigener Anknüpfungs- und Befundtatsachen, ist die Diagnose als Beleg für die behauptete Körperverletzung anzusehen (AG Biedenkopf zfs 1998, 375; a.A. AG Hanau zfs 1998, 376).</p><p>Spätestens wenn ein Arzt eine Schanz’sche Krawatte, Massagen und Fangopackungen verordnet oder einen „Hartspann der Halsmuskeln“ bzw. „deutliche Muskelverhärtungen“ (AG Lingen zfs 2001, 406) festgestellt hat, dann muss von einer unfallbedingten HWS-Verletzung ausgegangen werden (LG Limburg zfs 2002, 19; LG Lübeck zfs 2000, 436). Das gilt auch bei ärztlicher Diagnose „HWS-Distorsion“ und Verordnung verschreibungspflichtiger Medikamente (OLG Bamberg DAR 2001, 121 = NZV 2001, 470).</p><p>Sollten sich Symptome erst später zeigen, was durchaus möglich ist, kann trotzdem ein Schmerzensgeld realisiert werden. Auch hierfür ist die <a href="https://vinqo.de/nachtraeglich-zum-arzt-fuer-schmerzensgeld/">Voraussetzung</a>, dass Sie zunächst einen Arzt aufgesucht haben.</p><p>In manchen Fällen kann man trotz dünner Beweislage sich zumindest mit der gegnerischen Versicherung auf einen Betrag einigen. Bei so einer <strong>Abfindung</strong> können Sie aber alle zukünftigen Ansprüche auf Schmerzensgeld aus dem Unfallereignis verlieren. Daher muss solch eine <a href="https://vinqo.de/abfindungserklaerung-unterzeichnen-risiken-und-nachteile/">Abfindung</a> dezidiert juristisch überprüft werden. </p><p> </p><h2>Kostenrisiko</h2><p>Einen Schmerzensgeldanspruch nach einer HWS-Distorsion gegen die gegnerische Versicherung alleine durchzusetzen birgt das Risiko, kein oder ein zu geringes Schmerzensgeld durchzusetzen oder sich bei einer Abfindung dem eigenen Arbeitgeber gegenüber schadensersatzpflichtig zu machen. </p><p>Einen <a href="https://vinqo.de/schmerzensgeld-nach-autounfall-ohne-anwalt-erhalten/">Anwalt</a> mit der Durchsetzung des Schmerzensgeldes zu beauftragen, kann hingegen ein erhebliches <strong>Kostenrisiko</strong> darstellen. Grundsätzlich können zwar Rechtsverfolgungskosten bei dem Unfallgegner geltend gemacht werden. Bei einem etwaigen <strong>Mitverschulden, </strong>bei einer nur anteiligen Zahlung oder bei Verweigerung des Schmerzensgeldes aufgrund von Beweisschwierigkeiten müssen Sie am Ende unter Umständen die Anwaltskosten oder einen Teil hiervon selbst tragen. </p><p>Eine risikofrei Alternativ besteht darin, <a href="https://vinqo.de/schmerzensgeld-hws-distorsion/">VINQO</a> mit der Durchsetzung Ihres Schmerzensgeldes zu beauftragen.</p><p>Hierbei tragen Sie kein Kostenrisiko: Sollte die Forderung aus irgendeinem Grund nicht realisierbar sein, entstehen Ihnen durch VINQO <strong>keine Kosten.</strong> Nur wenn VINQO Ihre Forderung erfolgreich durchsetzen konnte, erhält VINQO<strong> 15 Prozent</strong> des erstrittenen <strong>Schmerzensgeldes</strong>.</p>								</div>
				</div>
					</div>
		</div>
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		</section>
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		<p>Der Beitrag <a href="https://vinqo.de/schmerzensgeld-und-problematiken-bei-hws-distorsion/">Schmerzensgeld und Problematiken bei HWS-Distorsion</a> erschien zuerst auf <a href="https://vinqo.de">VINQO Rechtsanwälte</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>HWS Distorsion vom Arzt richtig feststellen lassen!</title>
		<link>https://vinqo.de/hws-distorsion-von-arzt-feststellen-lassen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Jan 2021 09:27:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Verkehrsunfall]]></category>
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		<category><![CDATA[Arztbesuch für HWS Distorsion]]></category>
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		<category><![CDATA[Whiplash-Syndrome]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine HWS-Distorsion kann auf verschiedene Weise von dem Arzt Ihres Vertrauens diagnostiziert werden. Dabei entscheidet die Diagnostik nicht nur darüber, ob Sie am Ende Ihren Anspruch auf Schmerzensgeld beweisen können, sondern natürlich auch über die therapeutische Behandlung. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://vinqo.de/hws-distorsion-von-arzt-feststellen-lassen/">HWS Distorsion vom Arzt richtig feststellen lassen!</a> erschien zuerst auf <a href="https://vinqo.de">VINQO Rechtsanwälte</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Eine HWS Distorsion wird häufig auch als <strong>Schleudertrauma</strong>, <strong>Beschleunigungstrauma</strong>, oder <strong>Whiplash-Syndrome</strong> genannt.</p>
<p>Die HWS Distorsion ist eine der <strong>häufigsten Verletzungen</strong> nach einem <a href="https://vinqo.de/schmerzensgeld-fur-nackenschmerzen-nach-unfall-worauf-muss-ich-achten/">Verkehrsunfall</a>: Kommt es zu einem <strong>Auffahrunfall</strong> oder fahren Sie auf ein anderes Auto auf, wirken starke physische Kräfte auf Sie ein. Durch die schlagartige Krafteinwirkung wird Ihr Kopf nach vorne und nach hinten geschleudert, was zu Verletzungen von <strong>Bändern</strong> und <strong>Muskeln</strong> im <strong>Halsbereich</strong> führt.</p>
<p>Dabei handelt es sich grundsätzlich um eine Schutzreaktion des Körpers: Durch die Verspannung der Muskel und Bänder soll die empfindliche Halswirbelsäule geschützt werden.  Zu den typischen Symptomen gehören</p>
<ul>
<li><strong>Nackenverspannungen</strong>,</li>
<li><strong>Kopfschmerzen</strong>,</li>
<li><strong>Schwindelgefühl</strong>,</li>
<li><strong>Übelkeit</strong>, sowie</li>
<li><strong>Schulter- und Armbeschwerden</strong>.</li>
</ul>
<p>In wenigen Fällen kommt es zu</p>
<ul>
<li><strong>Tinnitus</strong>,</li>
<li><strong>Augenflimmern</strong> und</li>
<li><strong>Konzentrationsstörungen</strong>.</li>
</ul>
<p>Manche dieser Symptome treten auch erst <strong>später</strong> auf. Nach einem Unfall sollte man übrigens immer einen Arzt aufsuchen. Denn unter Umständen hat man neben der Distorsion auch eine Verletzung des Halsmarks erlitten.</p>
<h2>Klassifikationen der HWS-Distorsion</h2>
<p>Je nach <strong>Schwere</strong> der HWS-Verletzungen werden diese in vier Gruppen eingeteilt. Dies hat natürlich auch Bedeutung für ihren Schmerzensgeldanspruch:</p>
<table width="502">
<tbody>
<tr>
<td width="44"><strong><u>Grad</u></strong></td>
<td width="458"><strong><u>Symptome</u></strong></td>
</tr>
<tr>
<td width="44">Grad 0</td>
<td width="458">Keine Beschwerde im Bereich der HWS</td>
</tr>
<tr>
<td width="44">Grad 1</td>
<td width="458">Schmerz und Steifheitsgefühl<u>Keine klinische Feststellbarkeit</u></td>
</tr>
<tr>
<td width="44">Grad 2</td>
<td width="458">Einschränkung der Beweglichkeit (Hinweis auf Muskelverhärtung)Druckschmerz</p>
<p>Hartspann</td>
</tr>
<tr>
<td width="44">Grad 3</td>
<td width="458">Neurologische Symptome, wie Schwächung der Muskelreflexe oder „sensorische“ Defizite (Taubheitsgefühl)</td>
</tr>
<tr>
<td width="44">Grad 4</td>
<td width="458">Frakturen und Dislokationen</td>
</tr>
<tr>
<td colspan="2" width="502">Hinzukommende Symptome: Taubheit, Schwindel, Tinnitus, Kopfschmerzen,Amnesie, Schluckstörung und Facettengelenksschmerzen</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h2>Beweisprobleme bei einer HWS-Distorsion</h2>
<p>Wenn Sie nach einem Autounfall <a href="https://vinqo.de/schmerzensgeld-nach-autounfall-erhalten/">Schmerzensgeld</a> und Schadensersatzansprüche geltend machen möchten, müssen Sie zunächst Ihren <strong>Schaden darlegen</strong> und schlussendlich auch <strong>beweisen</strong>.</p>
<p>Während der Beweis eines <a href="https://vinqo.de/vorgeschlagener-gutachter-von-der-versicherung-nach-unfall-in-anspruch-nehmen/">Sachschadens</a> noch relativ einfach gelingen kann, in dem Sie zum Beispiel ein <strong>Foto</strong> Ihres beschädigten Autos oder die <strong>Reparaturrechnung</strong> vorlegen, sind Körperschäden nicht immer so leicht zu beweisen.</p>
<p>Gerade bei den oben dargestellten Grad 1 und Grad 2 HWS-Verletzungen ist das Problem, dass die Verletzung <strong>nicht</strong> <strong>sichtbar</strong> ist. Bei der HWS-Distorsion ersten Grades ist sie sogar <strong>nicht</strong> mal klinisch <strong>feststellbar</strong>. Wenn der Gegner nun bestreitet, dass Sie eine HWS-Distorsion erlitten haben, müssen Sie grundsätzlich <strong>beweisen</strong>, dass Ihre Behauptung der HWS-Distorsion zutreffend ist. Dies wird nur schwer gelingen, wenn der Schadensvorfall mehrere Monate zurückliegt und nach dem Unfall kein <a href="https://vinqo.de/nachtraeglich-zum-arzt-fuer-schmerzensgeld/">Arzt</a> aufgesucht werden konnte.</p>
<p>Der <strong>Arztbericht</strong> über eine diagnostizierte HWS-Distorsion ist grundsätzlich ein erstes Indiz dafür, dass Sie tatsächlich diese Verletzung erlitten haben, und daher auch einen Anspruch auf das Schmerzensgeld besitzen. Ein <strong>Beweis</strong> ist der <strong>Arztbericht</strong> hingegen <strong>nicht</strong>.</p>
<h2>So dokumentieren Sie die HWS-Distorsion richtig</h2>
<p>Eine HWS-Distorsion kann auf verschiedene Weise von Ihrem Arzt <strong>diagnostiziert</strong> werden. Dabei entscheidet die Diagnostik nicht nur darüber, ob Sie am Ende Ihren Anspruch auf Schmerzensgeld beweisen können, sondern natürlich auch über die therapeutische <strong>Behandlung</strong>.</p>
<h3>Anamnese und Diagnostik</h3>
<p>Wichtigstes und erste Mittel auf dem Weg zur Diagnose stellt das <strong>Anamnesegespräch</strong> dar. Die Anamnese liefert die ersten Hinweise, ob die aufgetretenen <strong>Symptome</strong> zu einer HWS-Distorsion passen. Dabei fragt der Arzt beispielsweise Unfallgeschwindigkeit oder Aufprallgeschwindigkeit ab, ob ein Air-Bag ausgelöst wurde oder ob die Kopfstütze hoch oder niedrig eingestellt war.</p>
<p>Die meisten Ärzte können bereits hier feststellen, ob der geschilderte Unfall zu den Symptomen überhaupt passt. Beispiel: Der Arzt kann auch feststellen, ob der Patient beispielsweise verwirrt ist, oder ob die Geschichte schlüssig erscheint.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Wichtig</strong></span>: Zur <strong>Diagnostik</strong> darf Ihr Arzt nicht nur auf Ihre Beschreibungen der Beschwerden zurückgreifen, sondern muss objektive Befunde erheben. Hierzu zählen beispielsweise die Feststellung des Muskelhartspanns im Nacken- und Rückenbereich.</p>
<h3>Röntgen</h3>
<p>Zur weiteren Absicherung des Verdachts einer HWS-Distorsion sollte eine <strong>Röntgenaufnahme</strong> gemacht werden. Insbesondere muss auch ausgeschlossen werden, dass eine <strong>Fraktur</strong> vorliegt. Gerade bei einer HWS-Distorsion sind Röntgenaufnahmen nicht besonders ergiebig, da man unter Umständen nichts erkennen kann.</p>
<h3>MRT</h3>
<p>Durch ein MRT können unter Umständen <strong>Verletzungen</strong> des weicheren Gewebes wie <strong>Muskel</strong> und <strong>Bänder</strong>, die auf dem Röntgen nicht zu sehen sind, erkannt werden. Trotzdem gehört das MRT nicht zur Standartprozedur. Eine Untersuchung im MRT ist <b>kostenintensiv </b>und nur indiziert, wenn hierdurch diagnostische Unsicherheiten ausgeräumt werden können.</p>
<h3>Eigene Dokumentation der Beschwerden</h3>
<p>Um einen <strong>Schmerzensgeldanspruch</strong> aufgrund einer HWS-Distorsion nachweisen zu können, sollten Sie unbedingt <strong>sofort</strong> nach dem Unfall einen <strong>Arzt</strong> aufsuchen. Dieser wird dann durch Anamnese und im Zweifelsfall durch weitere Untersuchungen feststellen können, ob eine HWS-Distorsion vorliegt.</p>
<p>Häufig treten HWS-Beschwerden erst mit einigen Stunden zeitverzögert auf. Sie sollten unbedingt mit Eintritt der Beschwerden einen Arzt aufsuchen, da andernfalls der Einwand erhoben werden kann, dass die HWS-Distorsion nicht mehr auf das Unfallereignis zurückgeführt werden kann.</p>
<p>Um Ihre Alltags- und Bewegungseinschränkungen nach einer HWS-Distorsion noch weiter zu fundieren bietet sich ein <a href="https://vinqo.de/wie-fuehre-ich-ein-schmerztagebuch-richtig/">Schmerztagebuch</a> an. In diesem können Sie festhalten, wie zum Beispiel Rückenschmerzen, Nackenschmerzen zu Schlafstörungen, Konzentrationsschwierigkeiten uvm. geführt und damit Ihren Alltag beeinträchtigt haben. Dies kann sich schmerzensgelderhöhend auswirken.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://vinqo.de/hws-distorsion-von-arzt-feststellen-lassen/">HWS Distorsion vom Arzt richtig feststellen lassen!</a> erschien zuerst auf <a href="https://vinqo.de">VINQO Rechtsanwälte</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Staatsanwaltschaft stellt Ermittlung ein- erhalte ich trotzdem Schmerzensgeld?</title>
		<link>https://vinqo.de/staatsanwaltschaft-stellt-ermittlung-ein-erhalte-ich-trotzdem-schmerzensgeld/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Nov 2020 14:45:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schmerzensgeld]]></category>
		<category><![CDATA[Ansprüche durchsetzen]]></category>
		<category><![CDATA[Beweisen]]></category>
		<category><![CDATA[Einstellung der Ermittlung]]></category>
		<category><![CDATA[Einstellungsmitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Einstllung]]></category>
		<category><![CDATA[Ermittlung von Staatsanwaltschaft eingestellt]]></category>
		<category><![CDATA[Ermittlungsverfahren]]></category>
		<category><![CDATA[Schmerzensgeld nach Anzeige]]></category>
		<category><![CDATA[Schmerzensgeld nach Einstellung der Ermittlung]]></category>
		<category><![CDATA[Schmerzensgeldanspruch]]></category>
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		<category><![CDATA[schuldunfähig]]></category>
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		<category><![CDATA[Strafrecht]]></category>
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		<category><![CDATA[Tatverdacht]]></category>
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		<category><![CDATA[Zivilrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Zivilverfahren]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nur gut 20 % aller von der Staatsanwaltschaft verfolgten (potentiellen) Taten enden tatsächlich mit einer Anklage oder einem Strafbefehl. Die Gründe, aus denen es zu einer Einstellung des Ermittlungsverfahrens kommt, sind mannigfaltig</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://vinqo.de/staatsanwaltschaft-stellt-ermittlung-ein-erhalte-ich-trotzdem-schmerzensgeld/">Staatsanwaltschaft stellt Ermittlung ein- erhalte ich trotzdem Schmerzensgeld?</a> erschien zuerst auf <a href="https://vinqo.de">VINQO Rechtsanwälte</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="10084" class="elementor elementor-10084" data-elementor-post-type="post">
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									<p>Nur gut<strong> 20 %</strong> aller von der Staatsanwaltschaft verfolgten (potentiellen) Taten enden tatsächlich mit einer <strong>Anklage</strong> oder einem <strong>Strafbefehl</strong>.</p><p>Die Gründe, aus denen es zu einer Einstellung des Ermittlungsverfahrens kommt, sind unterschiedlich. Hierzu gehören der<strong> fehlende Tatverdacht</strong> und die Feststellung der <strong>Schuldunfähigkeit</strong> eines Beschuldigten.</p><p>Insbesondere wenn Sie als Opfer einer Straftat Anzeige erstattet und einen Strafantrag gestellt haben, ist die Einstellung des Verfahrens häufig frustrierend. Der Strafprozess soll zwar nicht allein der Genugtuung des Opfers dienen, das Vertrauen des Opfers in den Rechtsstaat ist aber eines der Anliegen, die der Strafprozess erfüllen soll. Neben dem Ärger über die eingestellten Ermittlungen kommt dann gerade für Opfer einer fahrlässigen Körperverletzung noch ein weiterer Aspekt hinzu:</p><p>Wie wirkt sich die Einstellung der Ermittlungen jetzt auf den eigenen <strong>Schmerzensgeldanspruch</strong> aus? </p>								</div>
				</div>
					</div>
		</div>
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									<h2>Zivilrecht und Strafrecht </h2><p>Das <strong>Strafrecht</strong> und das <strong>Zivilrecht</strong> sind grundsätzlich <strong>unabhängig</strong> voneinander, nur in seltenen Fällen verbinden sie sich. Die Aufgaben der beiden Rechtsgebiete sind zu <strong>differenzieren</strong>:</p><p>Im <b>Zivilrecht </b>soll das Verhältnis von einem <b>Bürger zu </b>einem anderen <b>Bürger </b>geregelt werden. Dafür besitzt das Zivilrecht eigene Regeln, was Ihnen an Rechten und Ansprüchen zusteht, wenn Sie durch einen anderen verletzt worden sind. Beispiel ist hierfür der<b> § 823 BGB</b>:</p><p style="padding-left: 40px;">„<em>Wer vorsätzlich oder fahrlässig das Leben, den Körper, die Gesundheit, die Freiheit, das Eigentum oder ein sonstiges Recht eines anderen widerrechtlich verletzt, ist dem anderen zum Ersatz des daraus entstehenden Schadens verpflichtet</em>.“</p><p>Natürlich kann in solchen Fällen auch eine Straftat vorliegen. Diese wird aber nicht zum zivilrechtlichen Schadensersatz gehören.</p><p>Im Strafrecht soll hingegen eine Form der <b>Prävention</b> für Schutzgüter geschaffen werde, <b>Sanktionierung </b>für die Verletzung erfolgen, sowie eine <b>Resozialisierung </b>eines Täters möglich gemacht werden.</p><h2>Ausnahme: Schmerzensgeld im Strafverfahren durchsetzen</h2><p>Es gibt jedoch auch wenige Ausnahmen. Gem.<strong> § 403 StPO</strong> kann ein Verletzter einer Straftat im sogenannten „<strong>Adhäsionsverfahren</strong>“ innerhalb des Strafprozesses Schmerzensgeld geltend machen. <strong>§ 403 StPO</strong> normiert:</p><p style="padding-left: 40px;">„<em>Der Verletzte oder sein Erbe kann gegen den Beschuldigten einen aus der Straftat erwachsenen vermögensrechtlichen Anspruch, der zur Zuständigkeit der ordentlichen Gerichte gehört und noch nicht anderweit gerichtlich anhängig gemacht ist, im Strafverfahren geltend machen, im Verfahren vor dem Amtsgericht ohne Rücksicht auf den Wert des Streitgegenstandes.</em>“</p><p>Dies sei nur der Vollständigkeitshalber hier erwähnt.</p><h2>Schmerzensgeldanspruch bei Einstellung der Ermittlung durch die Staatsanwaltschaft</h2><p>Aufgrund der vorgenannten Trennung zwischen Straf- und Zivilverfahren, hat die Einstellung des Strafverfahren keine unmittelbaren Auswirkungen auf Ihr Schmerzensgeld. </p><p>Allerdings kann die Einstellungsart nicht selten ein Indikator für die Erfolgsaussichten Ihres Schmerzensgeldanspruch sein.</p><h3>Der Täter ist schuldunfähig</h3><p>Wenn der Täter zum Zeitpunkt der Tat tatsächlich <strong>schuldunfähig</strong> war, wird das Verfahren ad acta gelegt. In diesen Fällen müssen Sie sich unter Umständen auch von Ihrem Schmerzensgeldanspruch verabschieden.<strong> § 827 BGB</strong> normiert:</p><p style="padding-left: 40px;">„<em>Wer im Zustand der Bewusstlosigkeit oder in einem die freie Willensbestimmung ausschließenden Zustand krankhafter Störung der Geistestätigkeit einem anderen Schaden zufügt, ist für den Schaden <strong>nicht verantwortlich</strong>. Hat er sich durch geistige Getränke oder ähnliche Mittel in einen vorübergehenden Zustand dieser Art versetzt, so ist er für einen Schaden, den er in diesem Zustand widerrechtlich verursacht, in gleicher Weise verantwortlich, wie wenn ihm Fahrlässigkeit zur Last fiele; die Verantwortlichkeit tritt nicht ein, wenn er ohne Verschulden in den Zustand geraten ist</em>.“</p><p>Dies meint, dass wenn sich die Person willentlich so sehr betrunken hat, dass sie schuldunfähig geworden ist, sie sich hierauf nicht berufen kann. Dies gilt aber beispielsweise nicht für schwer Geisteskranke. Der zivil- und strafrechtliche Schuldbegriff sind nicht identisch. Allerdings muss dann genau geprüft werden, ob eine zivilrechtliche Verantwortlichkeit besteht.</p><h3>Kein hinreichender Tatverdacht (§ 170 StPO)</h3><p>Zumindest bei den typischen fahrlässigen Körperverletzungsfällen, die aus einem <a href="https://vinqo.de/hundebiss-schmerzensgeld/">Hundebiss</a> oder einem <a href="https://vinqo.de/schmerzensgeld-verkehrsunfall/">Autounfall</a> resultieren können, wird ein <b>Tatverdacht </b>grundsätzlich <b>gegeben </b>sein. Wenn Ihnen beispielsweise jemand aufgefahren ist, genügt allein dies schon für die erste Vermutung, dass dies fahrlässig erfolgt.</p><p>Bei der sogenannten verschuldensunabhängigen Halterhaftung (z.B. bei Fahrzeugen oder Tieren) kommt es jedoch auf die Frage, ob ein Verschulden vorliegt, nicht an. </p><p>Die Haftung wird nämlich unabhängig von einem Verschulden, z.B. einem fahrlässigen oder vorsätzlichen Verhalten, angenommen (Für Fahrzeuge gem. <a href="https://www.gesetze-im-internet.de/stvg/__7.html">§ 7 Abs. 1 StVG</a>, für Haustiere gem. <a href="https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__833.html">§ 833 S. 1 BGB</a>)</p><p>Im Strafrecht gibt es jedoch keine „verschuldensunabhängige Strafbarkeit“. Es muss gerade positiv festgestellt werden, dass der Hundehalter fahrlässig handelte. Hierbei gilt auch „in dubio pro reo“. Wenn die Täterschaft nicht sicher ist, darf ein Angeklagter nicht verurteilt werden.</p><p>Damit kann zwar ein Ermittlungsverfahren mangels Tatverdachts eingestellt werden, über die Halterhaftung können Sie Ihren Schmerzensgeldanspruch gleichwohl weiter verfolgen. Im Übrigen sind an den Nachweis und die Gewissheit der strafrechtlichen Fahrlässigkeit weitaus höhere Maßstäbe anzusetzen als an die zivilrechtliche Fahrlässigkeit. </p><h3>Geringfügigkeit der Tat</h3><p>Ein weiterer, häufiger Grund, aus dem die Ermittlung eingestellt und das Verfahren gestoppt wird, ist in<a href="https://dejure.org/gesetze/StPO/153.html"><strong> § 153 Abs 1 S. 1 StPO</strong> </a>normiert:</p><p style="padding-left: 40px;">„<em>Hat das Verfahren ein Vergehen zum Gegenstand, so kann die Staatsanwaltschaft mit Zustimmung des für die Eröffnung des Hauptverfahrens zuständigen Gerichts von der Verfolgung absehen, wenn die Schuld des Täters als gering anzusehen wäre und kein öffentliches Interesse an der Verfolgung besteht.</em>“</p><p>Dies bedeutet, dass bereits ein <strong>fortgeschrittenes Verfahren</strong> ad acta gelegt wird. Darüber hinaus kann das Verfahren auch eingestellt werden, und dem Beschuldigten dafür eine Auflage oder Weisung erteilt werden (<a href="https://dejure.org/gesetze/StPO/153a.html">§ 153a StPO</a>). In diesem Fall wird jedoch eine Schuld &#8211; im Gegensatz zur  Einstellung gem. § 153 StPO ausdrücklich angenommen.</p><p>Für Sie als Opfer einer Straftat ist dies natürlich im ersten Moment misslich. Wie oben bereits erläutert, verfolgt das Strafrecht auch Ihre <strong>Interessen</strong> der <strong>Genugtuung</strong>. Diese Genugtuung können Sie ungeachtet dessen aber noch im Zivilprozess verfolgen. Die Geringfügigkeit der Tat oder der Schuld spielen hier keine Rolle. Im Regelfall genügt schon leichteste Fahrlässigkeit, um einen Schmerzensgeldanspruch zu begründen.</p><h2>Fazit</h2><p>Grundsätzlich sind das <strong>Strafverfahren</strong> und das <strong>Zivilverfahren</strong> <strong>getrennt</strong> voneinander.Eine mittelbare Wirkung lässt sich jedoch nicht abstreiten.</p>								</div>
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		<p>Der Beitrag <a href="https://vinqo.de/staatsanwaltschaft-stellt-ermittlung-ein-erhalte-ich-trotzdem-schmerzensgeld/">Staatsanwaltschaft stellt Ermittlung ein- erhalte ich trotzdem Schmerzensgeld?</a> erschien zuerst auf <a href="https://vinqo.de">VINQO Rechtsanwälte</a>.</p>
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